Der Cupra Terramar VZ ABT tritt nicht als vorsichtige Evolution eines kompakten SUV auf, sondern als selbstbewusste Demonstration dessen, was Cupra heute unter „Performance mit Charakter“ versteht. Schon der serienmäßige Terramar VZ zielt auf ein Publikum, das neben praktischen Werten auch klare Haltung sucht. In der hier getesteten Variante mischt allerdings ABT Sportsline mit – ein Name, der in der Tuningwelt für Veredelung mit Motorsportanspruch steht. Das Ergebnis ist ein SUV, das nicht nur schneller, kräftiger und intensiver wirkt, sondern auch jeden Anspruch auf Zurückhaltung verliert. Dafür sorgt nicht zuletzt die auffällige Vollfolierung des Testwagens, die wie ein fahrender Farbsturm durch jede Straße rauscht.
Der Cupra Terramar VZ ABT bewegt sich damit in einem Spannungsfeld zwischen Vernunft und Exzess. Der Innenraum bleibt alltagstauglich und hochwertig, das Fahrwerk beeindruckt mit einer Balance aus Präzision und Komfort. Gleichzeitig schärft ABT den ohnehin kraftvollen 2.0-TSI spürbar nach und verwandelt den Terramar in ein SUV, das auf Knopfdruck deutlich temperamentvoller agiert. Mit 325 PS, 450 Newtonmetern und dem bekannten 4Drive-System steht genug Reservespielraum zur Verfügung, um ihn mühelos in Bereiche zu bewegen, die man ihm auf den ersten Blick nicht zutraut. Der Cupra Terramar VZ ABT bleibt dennoch ein Modell, das die emotionale Seite gezielt in den Vordergrund rückt. Seine Inszenierung funktioniert sofort, und wer nach Individualität sucht, findet hier ein echtes Statement. Genau diese Mischung macht den Wagen in seinem Segment so bemerkenswert. Fahrbericht.
Der Look
Beim ersten Kontakt nimmt der Cupra Terramar VZ ABT jede Chance wahr, sich in den Vordergrund zu schieben. Das liegt nicht nur an den kantigen Linien oder der gewohnt expressiven Cupra-Signatur, sondern in diesem Fall an einer Folierung, die wie ein Pop-Art-Experiment auf vier Rädern wirkt. Das Farbspiel wechselt von glühendem Kupfer zu sattem Violett und erzeugt einen Verlauf, der fast wie ein durchlaufender Lichtimpuls wirkt. Große Cupra-Logos auf Türen, Dach und Flanken setzen zusätzliche Akzente, während Muster, Schriftzüge und Details einen Look schaffen, der keinen Betrachter unberührt lässt. In manchen Straßen wirkt der Terramar wie ein fahrendes Statement, das eher Kunstprojekt als traditionelles SUV ist.
Die 20-Zoll-Räder passen gut zu diesem extrovertierten Auftritt. Ihre Kupferelemente harmonieren mit dem Gesamtbild und verstärken das visuelle Thema des Wagens. Dass unser Testwagen statt der teuren ABT-Felgen auf Winterrädern unterwegs war, mindert den optischen Effekt lediglich leicht. Trotzdem bleibt die Kombination aus dunklen Flächen, kupfernen Akzenten und der schrillen Folierung markant genug, um sich jeden Tag neu in Erinnerung zu rufen. Der Auftritt des Terramar wirkt damit fast wie eine bewegliche Installation im urbanen Umfeld.
Am Heck sorgt ein kleiner ABT-Schriftzug für einen der wenigen dezenten Hinweise auf die Veredelung. Gleichzeitig bleibt die Abgasanlage optisch überraschend zurückhaltend und verzichtet auf sichtbare Endrohre. Dieser Bruch zwischen extrovertiertem Design und nahezu lautloser Rückansicht sorgt für einen eigentümlichen Kontrast. Insgesamt steht der Look für einen Stil, der bewusst aneckt und gerade dadurch viele Blicke fesselt.
Und innen?
Im Innenraum wechselt der Cupra Terramar VZ ABT wieder ins Bekannte und zeigt, dass Cupra die Balance aus Sportlichkeit und Alltag sehr gut beherrscht. Die Gestaltung orientiert sich stark am regulären VZ, weshalb die meisten Elemente vertraut wirken. Kupferfarbene Akzente laufen über Lüftungsdüsen, Ziernähte, Lenkrad und Türgriffe. Sie schaffen einen warmen Kontrast zum ansonsten dunklen Grundton, der klar strukturiert wirkt. Das zentrale Infotainment bleibt der optische Mittelpunkt des Cockpits. Der große Bildschirm erinnert an ein Tablet und bietet eine moderne Darstellung, auch wenn die Bedienung teils noch von den bekannten Touch-Empfindlichkeiten der Konzernarchitektur geprägt ist.
ABT selbst hält sich im Innenraum erstaunlich zurück. Ein Startknopf mit ABT-Schriftzug sowie Folienelemente auf den Spiegelgläsern bilden die wenigen Hinweise auf das Tuningpaket. Kleine Plaketten oder modifizierte Einstiegsleisten würden hier gut hineinpassen, bleiben aber aus. Dennoch bleibt der Gesamteindruck hochwertig und sportlich. Die Sportsitze tragen ihren Anteil dazu bei und bieten dank ihrer ausgeprägten Form guten Halt. Die verwendeten Materialien aus Velours und Lederimitat fühlen sich angenehm an und wirken robust genug für den Alltag.
Im Fond herrscht überraschend viel Platz. Selbst größere Mitfahrer sitzen bequem und genießen ausreichend Schulter- und Beinfreiheit. Der Kofferraum fasst 540 Liter und bleibt damit ein echtes Plus im Alltag. Der Cupra Terramar VZ ABT verliert durch das Tuning keinerlei praktische Qualitäten. Sein Innenraum zeigt, dass Performance und Komfort keineswegs ein Widerspruch sein müssen. Die Verbindung aus sportlicher Atmosphäre und hoher Alltagstauglichkeit funktioniert hier besonders gut.
Der Antrieb des Cupra Terramar VZ ABT
Der Antrieb bildet das Zentrum der Zusammenarbeit mit ABT Sportsline. Der bekannte 2.0-TSI dient als Basis, doch bleibt es nicht beim serienmäßigen Niveau. Statt 265 PS liefert der Cupra Terramar VZ ABT nun satte 325 PS. Das Drehmoment steigt von 400 auf 450 Newtonmeter. Möglich macht das eine modifizierte Motorsteuerung, die die Leistungsreserven des Aggregats deutlich freier nutzt. Die Art, wie der Terramar auf Gasbefehle reagiert, zeigt klar, dass die zusätzliche Power nicht nur eine Zahl im Datenblatt ist. Der Turbo hängt spürbar direkter am Pedal, und der Schub baut sich in allen relevanten Drehzahlbereichen kraftvoll auf.
Das 4Drive-System sorgt dafür, dass die Leistungssteigerung sauber auf den Asphalt gebracht wird. Das Siebengang-DSG arbeitet präzise und zeigt im Sportmodus schnelle Gangwechsel. Die früher oft diskutierte Verzögerung beim Anfahren taucht im Test nicht auf. Zudem unterstützt der ABT-Körperschallaktor den sportlichen Eindruck. Er überträgt künstlich erzeugte Schwingungen in den Innenraum und simuliert eine andere akustische Wahrnehmung, ohne das reale Abgassystem verändern zu müssen. Da der Terramar außen weiter leise bleibt, entsteht ein ungewöhnlicher, aber durchaus spannender Gegensatz.
Die Mehrleistung zeigt sich besonders bei Zwischenspurts. Der Terramar reagiert spontan und beschleunigt souveräner durch. Auf der Autobahn wirkt er freier, und die Reserven stehen deutlicher zur Verfügung. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 5,3 Sekunden laut Werk. Im Test werden 5,6 Sekunden gemessen, was angesichts der Winterreifen plausibel erscheint. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 243 km/h. Das Fahrwerk bleibt dabei stets beherrschbar. Der Wagen wirkt sportlich straff, aber nicht hart. Die Lenkung zeigt gute Präzision, und die optionale Akebono-Bremsanlage sorgt für starke Verzögerungswerte. Der Cupra Terramar VZ ABT fühlt sich damit wie ein SUV an, das die Grenze zwischen Alltag und Performance gezielt verwischt.
Alltag & Verbrauch
Obwohl die Mehrleistung klar zu spüren ist, präsentiert sich der Cupra Terramar VZ ABT im Alltag überraschend effizient. Im Drittelmix liegt der Testverbrauch bei 9,2 Litern auf 100 Kilometer. Das sind lediglich 0,2 Liter mehr als beim serienmäßigen Terramar VZ. Der Wert zeigt, dass der Motor trotz Leistungsplus nicht übermäßig durstig wird. Auf der Autobahn benötigt das SUV 8,9 Liter, gemessen bei zügiger Fahrweise bis etwa Tempo 160. Das passt gut zur Positionierung des Terramar, der zwar sportliche Qualitäten bietet, aber nicht durch extreme Verbrauchsspitzen auffällt. Gleichzeitig zeigt die Sparrunde, dass sich das Modell durchaus zurücknehmen kann. Mit 6,4 Litern bleibt der Wert nur leicht über dem Serienmodell und damit klar im grünen Bereich.
Erwartungsgemäß steigen die Verbräuche unter Vollast. Wer häufig mit maximalem Einsatz fährt, wird Werte zwischen 14 und 16 Litern sehen. Das liegt im Rahmen vergleichbarer Performance-SUVs, die ähnlich viel Leistung bereitstellen. Die Tankgröße von 60 Litern erlaubt trotz sportlicher Ambitionen gute Reichweiten. Der Terramar bleibt damit nicht ausschließlich ein Wochenendspieler, sondern besitzt alltagspraktische Qualitäten, die im Segment wichtig sind.
Im täglichen Einsatz zeigt sich der Cupra Terramar VZ ABT angenehm unkompliziert. Das Platzangebot überzeugt, der Kofferraum bleibt großzügig nutzbar und die Sitzposition wirkt langstreckentauglich. Die Assistenzsysteme unterstützen zuverlässig und helfen, den Terramar auch auf längeren Strecken entspannt zu bewegen. Das straffer abgestimmte Fahrwerk wirkt dabei nicht störend. Im Comfort-Modus dämpft es sanft genug, um den Wagen souverän über schlechte Straßen zu führen. Damit bleibt der Cupra Terramar VZ ABT ein Fahrzeug, das Leistung nicht gegen Alltag eintauschen muss.
Assistenz, Technik & Ausstattung
Cupra positioniert den Terramar VZ ohnehin als gut ausgestattetes Modell. Bereits die Basis bringt viele Elemente mit, die im Segment nicht selbstverständlich sind. Dazu gehören das digitale Cockpit, das große Infotainment, die sportlichen Schalensitze, die Zwei-Zonen-Klimasteuerung und ein wertiges Soundsystem. Der Testwagen ergänzt diese Ausstattung noch deutlich. Die optionalen HD-Matrix-Scheinwerfer sorgen für herausragende Lichtleistung und erhöhen die Sicherheit bei Nachtfahrten. Das Panoramadach schafft ein luftiges Raumgefühl und passt gut zum sportlichen Gesamtcharakter.
Besonders reizvoll ist das Sennheiser-Soundupgrade. Für einen überschaubaren Aufpreis erhält man ein Klangbild, das klarer, dynamischer und deutlich präziser wirkt. Musikliebhaber profitieren davon spürbar. Die Ambientebeleuchtung, die serienmäßige dritte Klimazone im Fond und das Head-up-Display runden den hochwertigen Eindruck im Innenraum ab. Die Menüstruktur bleibt vertraut und lässt sich nach kurzer Gewöhnung gut bedienen.
Die Assistenzsysteme entsprechen dem aktuellen Niveau des Cupra-Portfolios. Adaptive Abstandsregelung, Spurzentrierung, Notbremsassistent und Ausweichfunktion arbeiten zuverlässig. Dazu kommt ein gelungener Autobahnassistent, der das Fahren auf langen Strecken komfortabler macht. Die 360-Grad-Kamera verbessert die Übersicht im Stadtverkehr und unterstützt beim Rangieren. ABT verändert diese Systeme nicht und konzentriert sich vollständig auf Motorleistung und Details im Design. Dadurch bleibt die Basisintelligenz des Fahrzeugs unverändert stabil. Der Terramar zeigt im Test, dass seine Technik nicht nur modern wirkt, sondern im Alltag auch sinnvoll funktioniert.
Der Cupra Terramar VZ ABT präsentiert sich damit als Fahrzeug, das sowohl Enthusiasten als auch Komfortorientierte anspricht. Die Ausstattung ist umfangreich, die Bedienung durchdacht und die Assistenzsysteme auf dem neuesten Stand. Der technische Gesamteindruck bleibt klar positiv.
Varianten & Preise des Cupra Terramar VZ ABT
Die Preisliste des Cupra Terramar VZ bildet die Grundlage für das ABT-Modell. Der serienmäßige Terramar VZ liegt aktuell bei 54.880 Euro. Unser Testwagen basiert genau auf dieser Variante und erhält das vollständige ABT-Paket, das den Wagen deutlich aufwertet. Das Tuning umfasst die Leistungssteigerung auf 325 PS, eine optimierte Motorsteuerung sowie diverse optische Details. Hinzu kommen, je nach Kunde, ABT-Felgen oder Schaltwippen. Die Preise variieren je nach gewähltem Umfang, bewegen sich aber in einem klar definierten Rahmen.
Für das Motortuning ruft ABT 2.990 Euro auf. Die Felgen beginnen bei 2.759 Euro und reichen bis 4.560 Euro. Der Start-Stopp-Knopfdeckel liegt bei 93 Euro. Die Schaltwippen kosten ab 290 Euro. In der Kombination ergibt sich ein Gesamtpreis von etwa 7.933 Euro für das vollständige Paket. Da die Inhalte leicht variieren können, entstehen im Zeitverlauf kleine Abweichungen. Die frühere Option eines Körperschall-Actuators taucht nicht mehr in der aktuellen Liste auf, war im Testwagen aber verbaut.
Der Beispielwagen kommt insgesamt auf 71.330 Euro. Dieser Preis beinhaltet sowohl die ABT-Leistungssteigerung als auch diverse Ausstattungsoptionen wie Matrix-LED-Licht, Panoramadach, Akebono-Bremsanlage und weitere Komfortmerkmale. Nicht enthalten ist die aufwendige Vollfolierung, die je nach Anbieter noch einmal zwischen 2.500 und 3.000 Euro kostet.
Wer nur die reine Leistungssteigerung wählt, erhält den Cupra Terramar VZ ABT bereits ab 57.870 Euro. Damit bietet das Angebot eine interessante Spanne zwischen moderater Individualisierung und einem umfangreich ausgestatteten Tuning-SUV, das im Premiumbereich mitspielt.
Kundenfeedback
Um ein aktuelles Stimmungsbild zum Cupra Terramar VZ ABT zu erfassen, wurden jüngste Erfahrungsberichte, Forenbeiträge, Testkommentare und Käuferstimmen ausgewertet. Auffällig ist, dass viele Nutzer die Kombination aus sportlichem Anspruch und alltagstauglichem Format sehr schätzen. Der Terramar wird häufig als „ideale Größe“ beschrieben, da er ausreichend Platz für Familie und Gepäck bietet, ohne zu groß zu wirken. Die ABT-Leistungssteigerung wird in vielen Kommentaren positiv hervorgehoben. Käufer loben vor allem das spontanere Ansprechverhalten, die kräftigere Beschleunigung und das Gefühl, ein klar exklusiveres Fahrzeug zu fahren.
Die optischen Akzente rufen geteilte Reaktionen hervor. Während viele Nutzer das sportliche Design grundsätzlich begrüßen, wird die auffällige Folierung des Testwagens als reine Geschmackssache eingestuft. Besitzer serienmäßiger Modelle betonen dagegen, dass Cupra auch ohne Folierung einen markanten Auftritt liefert, der sich im Straßenbild gut abhebt. Kritik äußern manche Nutzer an den Touchflächen im Innenraum, die als empfindlich beschrieben werden. Die Bedienlogik des Infotainments wird als modern, aber weiterhin leicht fehleranfällig wahrgenommen.
Positiv bewertet werden Sitze, Fahrwerksabstimmung und Assistenzsysteme. Vor allem der Komfort im Alltag wird hervorgehoben. Viele Fahrer sehen im Terramar ein ausgewogenes SUV, das sportlich genug ist, ohne anstrengend zu werden. Die Verbrauchswerte werden als realistisch eingestuft, wobei einige Nutzer unter sportlicher Fahrweise höhere Werte bestätigen. Die Preisgestaltung wird je nach Perspektive unterschiedlich diskutiert. Die Mehrheit sieht das ABT-Paket jedoch als lohnendes Upgrade, wenn exklusiver Charakter und Mehrleistung gewünscht sind. Damit zeigt das Feedback ein stimmiges Gesamtbild: Der Cupra Terramar VZ ABT überzeugt als emotionales, aber praktisches SUV.
Fazit zum Cupra Terramar VZ ABT
Der Cupra Terramar VZ ABT zeigt eindrucksvoll, wie konsequent Cupra seine sportliche Markenidee in ein alltagstaugliches SUV überträgt. Das Fahrzeug verbindet expressive Optik, soliden Innenraumkomfort und spürbare Leistungssteigerung zu einem Gesamtpaket, das klar auf Fahrer ausgerichtet ist, die sowohl Dynamik als auch Individualität suchen. Die Vollfolierung des Testwagens verwandelt den Terramar in ein rollendes Kunstobjekt, kombiniert mit kupferfarbenen Details, die den markentypischen Look intensiv betonen. Gleichzeitig bleibt der Innenraum überraschend bodenständig, hochwertig und ergonomisch durchdacht.
Der Motor zeigt mit 325 PS eine deutliche Steigerung gegenüber dem Serienmodell. Die spürbar direktere Gasannahme und die souveränen Zwischenspurts geben dem Wagen ein Performance-Profil, das in der Fahrzeugklasse selten ist. Ebenso beeindruckt die Fähigkeit, trotz kräftiger Leistung im Alltag effizient unterwegs zu sein. Die Assistenzsysteme arbeiten zuverlässig, das Fahrwerk bleibt kontrolliert und angenehm straff. Gleichzeitig zeigt der Wagen klar, dass Leistung und Komfort kein Widerspruch sein müssen. Der Terramar eignet sich damit für dynamische Ausfahrten ebenso wie für den täglichen Einsatz.
Preislich bewegt sich das Modell in einem Bereich, der seine Positionierung als sportliches Tuning-SUV klar abbildet. Das ABT-Paket kostet Aufschlag, liefert aber eine spürbare Erweiterung des Charakters. Wer ein SUV sucht, das sich vom Mainstream absetzt und Freude am Fahren mit einer Portion Extravaganz kombiniert, findet im Cupra Terramar VZ ABT einen sehr passenden Begleiter. Die Mischung aus Designmut, Leistungsplus und Alltagstauglichkeit macht dieses Modell zu einem besonderen Angebot im aktuellen Marktumfeld.
Konkurrenzmodelle
Im Wettbewerbsumfeld des Cupra Terramar VZ ABT treten vor allem sportlich ausgelegte, kompakte bis mittelgroße SUV an, die ähnliche Leistungsbereiche abdecken. Besonders konkret lassen sich hier der Audi Q3 2.0 TFSI ABT und der VW Tiguan 2.0 TSI ABT einordnen. Beide Modelle nutzen eine ähnliche technische Basis und profitieren ebenfalls von den Veredelungen der Allgäuer Tuning-Spezialisten. Der Audi positioniert sich traditionell etwas hochwertiger. Seine Materialien wirken edler, seine Kabine ruhiger, doch er bleibt im Design deutlich zurückhaltender. Der Q3 spricht Kunden an, die sportliche Werte schätzen, aber ohne große optische Präsenz auftreten wollen. Seine Tuningvarianten bewegen sich auf einem ähnlichen Leistungsspektrum wie der Terramar, wirken aber weniger emotional.
Der VW Tiguan (Test des VW Tiguan 2025) tritt als pragmatischerer Konkurrent an. Er bietet viel Platz, eine klare Bedienlogik und eine eher neutrale Linie. Mit ABT-Tuning liefert auch er spürbar mehr Dynamik, bleibt aber designseitig konservativer. Sein Vorteil liegt in seiner breiten Zielgruppe, die Sportlichkeit schätzt, aber kein extrovertiertes Stilstatement sucht. Der Terramar VZ ABT unterscheidet sich durch seine eindeutig emotionale Positionierung. Er tritt mutiger auf, bietet eine stärkere Markenidentität und kombiniert Performance mit extrovertierter Selbstinszenierung.
Vergleicht man die drei Modelle hinsichtlich Preisgestaltung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit, zeigt sich der Terramar VZ ABT als Option für Kunden, die bewusst aus klassischen Rasterstrukturen ausbrechen wollen. Der Audi Q3 ABT wirkt edler, der Tiguan ABT rationaler, doch der Cupra besetzt die Position des unkonventionellen, farbigen Performance-SUVs, der seine sportliche Natur offen trägt. Seine Mischung aus Design, Leistung und Charakter bietet damit ein Alleinstellungsmerkmal, das die Konkurrenz in dieser Form nicht liefert.
Text / Fotos: NEU!
Kamera: Canon EOS 6D
