Der RAM 1500 Classic war als modernisiertes Vorgängermodell gedacht und stellte für viele Käufer den preislich attraktivsten Einstieg in die Welt der amerikanischen Full-Size-Pick-ups dar. Er verband die bewährte Technik der vorherigen Generation mit einer vergleichsweise einfachen Ausstattung und einem besonders markanten Auftritt. Vor allem für Kunden, die Wert auf Größe, Robustheit und den klassischen V8-Charakter legten, galt der Classic lange als ideale Alternative zum deutlich teureren aktuellen RAM 1500.
Inzwischen hat sich die Situation grundlegend verändert. Der RAM 1500 Classic wurde eingestellt und ist nicht mehr als Neufahrzeug erhältlich. Gleichzeitig hat RAM nach einer Phase ohne V8-Motor reagiert und den Achtzylinder wieder ins Programm aufgenommen. Zudem kündigt der Hersteller an, künftig wieder eine günstigere Einstiegsversion anbieten zu wollen – vermutlich auf Basis der neuen Generation. Der Classic bleibt damit ein wichtiges Kapitel in der Modellgeschichte: als Brücke zwischen alter und neuer RAM-Welt und als Symbol für einen besonders erschwinglichen Zugang zur US-Pick-up-Klasse.
Der hier betrachtete Testwagen trat als Warlock-Version auf und zeigte exemplarisch, wofür der RAM 1500 Classic stand: kompromisslose Erscheinung, viel Nutzwert und ein traditioneller Antrieb ohne technische Überfrachtung. Dieser Test ordnet das Modell aus heutiger Sicht ein und beleuchtet Design, Innenraum, Antrieb, Alltag, Ausstattung, Preise sowie das aktuelle Stimmungsbild der Fahrer – mit dem Blick darauf, welche Rolle der Classic rückblickend im RAM-Portfolio spielte. Fahrbericht.
Der Look
Optisch präsentierte sich der RAM 1500 Classic als kraftvolle Reminiszenz an das Vorgängermodell. Seine Gestaltung wirkte bewusst rustikal und robust, ohne altmodisch zu erscheinen. Besonders die tief positionierten LED-Scheinwerfer verliehen der Front einen eigenständigen Ausdruck und sorgten für einen markanten Blick. Zusammen mit der massiven Motorhaube entstand ein Auftritt, der sofort Respekt einforderte und klar machte, dass hier kein europäischer Kompakt-Pick-up vorfuhr, sondern ein echtes Full-Size-Modell.
Die Warlock-Version setzte zusätzlich auf ein durchgängiges Schwarzkonzept. Felgen, Schriftzüge und Designelemente waren dunkel gehalten und unterstrichen die martialische Anmutung des Fahrzeugs. Diese Gestaltung passte perfekt zur breiten Spur und zu den wuchtigen Proportionen, die den RAM 1500 Classic schon aus der Distanz als amerikanischen Pick-up identifizierbar machten.
In der Seitenansicht unterschied sich der Classic kaum von anderen RAM-Varianten wie Laramie oder Limited. Die hohe Gürtellinie, die langen Türen und die großzügige Ladefläche dominierten das Bild. Am Heck zeigten sich leicht abgewandelte Leuchten, die nur bei genauem Hinsehen vom aktuellen Modell zu unterscheiden waren.
Insgesamt wirkte der RAM 1500 Classic nicht wie ein Auslaufmodell, sondern wie ein bewusst rustikal interpretierter Pick-up. Seine Optik verzichtete auf modische Spielereien und setzte stattdessen auf eine klare Botschaft: Größe, Kraft und Präsenz. Gerade diese ehrliche Erscheinung machte seinen Reiz aus und unterschied ihn vom technisch moderneren, aber auch glatter gestalteten aktuellen RAM 1500.
Und innen?
Im Innenraum setzte der RAM 1500 Classic auf Funktionalität und Raumgefühl statt auf Luxus. Während andere RAM-Varianten mit Leder und großen Displays aufwarteten, zeigte sich der Classic bewusst bodenständig. Die Sitze bestanden aus Stoff, boten hohen Komfort, jedoch nur begrenzten Seitenhalt. Dafür überzeugten sie mit Bequemlichkeit auf langen Strecken und ausreichend Platz für alle Insassen.
Das Cockpit war überwiegend analog ausgeführt und ergänzte klassische Rundinstrumente mit einem zentralen Informationsdisplay. Der 8,4-Zoll-Touchscreen wirkte angesichts der enormen Innenraumdimensionen fast klein, erwies sich aber nach kurzer Eingewöhnung als gut bedienbar. Besonders positiv fiel die Vielzahl an physischen Tasten und Drehreglern auf, die eine einfache Steuerung während der Fahrt ermöglichten.
Typisch für den RAM war das großzügige Raumangebot. Im Fond herrschten beinahe limousineartige Platzverhältnisse, und Ablagen sowie Getränkehalter waren in großer Zahl vorhanden. Selbst größere Gegenstände ließen sich problemlos im Innenraum verstauen. Die Rücksitze konnten hochgeklappt werden, wodurch ein ebener Ladeboden entstand – ein praktisches Detail, das den Nutzwert erheblich steigerte.
Auch die Ladefläche entsprach dem bekannten RAM-Standard. Sie konnte auf Wunsch abgedeckt und verriegelt werden und bot identische Maße und Tragfähigkeit wie bei anderen RAM-1500-Versionen. Damit blieb der Classic trotz seiner einfacheren Ausstattung ein vollwertiger Arbeitspartner.
Der Innenraum des RAM 1500 Classic vermittelte kein Luxusgefühl, sondern Zweckmäßigkeit und amerikanische Großzügigkeit. Genau diese Mischung aus Raum, Einfachheit und Robustheit entsprach dem Charakter des Fahrzeugs und machte ihn für viele Käufer besonders attraktiv.
Der Antrieb des RAM 1500 Classic
Das Herzstück des RAM 1500 Classic war sein V8-Motor. Mit 5,7 Litern Hubraum und 401 PS verkörperte er genau das, was viele Käufer an amerikanischen Pick-ups schätzen: Saugmotor, großes Volumen und charakterstarker Klang. Dieser Achtzylinder war nicht nur leistungsstark, sondern auch technisch bewährt und galt als zuverlässig. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, den Motor mit Autogas zu betreiben, was die Betriebskosten spürbar senken konnte.
Beim Starten meldete sich der V8 mit einem tiefen Grollen, das den Charakter des Fahrzeugs sofort definierte. Unter Last entwickelte er einen typischen Sound, der emotional wirkte und bewusst auf moderne Zurückhaltung verzichtete. Der RAM 1500 Classic zeigte sich dabei gleichgültig gegenüber aktuellen Effizienzdebatten und blieb seiner traditionellen Ausrichtung treu.
Die Kraftübertragung erfolgte über eine 8-Gang-Automatik, die entweder an die Hinterräder oder an alle vier Räder weiterleitete. Zusätzlich standen Untersetzung und Differenzialsperre zur Verfügung, was auch gelegentliche Offroad-Einsätze erlaubte. Im Fahrbetrieb wirkte der Classic entspannt und gelassen. Er war kein Sportgerät, sondern ein souveräner Cruiser, der sein hohes Gewicht mit Ruhe bewegte.
Das Fahrwerk verzichtete auf adaptive Systeme und blieb konventionell ausgelegt. Das passte zum Charakter des Modells, das lieber komfortabel als sportlich unterwegs war. Die Bremsen arbeiteten standfest, erinnerten aber bei kräftigen Verzögerungen stets an die Masse des Fahrzeugs. Die Lenkung war leichtgängig und unterstützte den ruhigen Fahrstil.
Der Antrieb des RAM 1500 Classic stand für ein Konzept, das es heute kaum noch gibt: großvolumiger V8 ohne technische Komplexität, kombiniert mit Gelassenheit und Nutzwert.
Alltag & Verbrauch
Der Verbrauch des RAM 1500 Classic hing stark von der Fahrweise ab. Im gemischten Betrieb mit Benzin lag er bei rund 13,8 Litern auf 100 Kilometer. Mit Autogas stieg dieser Wert um etwa eineinhalb bis zwei Liter an. Bei besonders ruhiger Fahrweise ließ sich der Verbrauch deutlich senken, wie bei unserer Sparrunde. Dort gönnte sich der Truck gerade einmal elfeinhalb Liter Super pro 100 Kilometer. Dauervollgas lässt derweil beinahe eine 20 vorne stehen.
Im Alltag erwies sich der RAM als erstaunlich unkompliziert. Trotz seiner Größe ließ er sich entspannt bewegen, und die erhöhte Sitzposition bot eine sehr gute Übersicht. Geräusche drangen nur gedämpft in den Innenraum, selbst der V8 blieb akustisch angenehm zurückhaltend.
Der Nutzwert war einer der größten Pluspunkte. Ladefläche, Innenraum und Sitzkonzept ermöglichten vielseitige Einsatzmöglichkeiten – vom Familienfahrzeug bis zum Arbeitstier. Auch lange Strecken konnten komfortabel zurückgelegt werden, unterstützt durch Sitzheizung, Klimaautomatik und großzügige Platzverhältnisse.
Der RAM 1500 Classic war damit kein reines Show-Fahrzeug, sondern ein voll alltagstauglicher Pick-up mit hohem Komfortniveau für seine Klasse.
Assistenz, Technik & Ausstattung
Die Ausstattung des RAM 1500 Classic war bewusst einfacher gehalten als bei höher positionierten RAM-Versionen, folgte jedoch einem klaren Konzept: robuste Technik, solide Komfortfunktionen und keine unnötige Überfrachtung. Besonders positiv fielen die serienmäßigen LED-Scheinwerfer auf, die mit homogener Ausleuchtung und moderner Lichtsignatur überzeugten. Gerade bei Nachtfahrten zeigte sich hier ein deutlicher Fortschritt gegenüber älteren Halogenlösungen und ein spürbarer Sicherheitsgewinn.
Das Infotainment-System präsentierte sich funktional und übersichtlich. Die Menüführung war logisch aufgebaut und ließ sich nach kurzer Eingewöhnung problemlos bedienen. Smartphone-Anbindung über gängige Schnittstellen funktionierte zuverlässig und machte den RAM auch im Alltag zu einem zeitgemäßen Begleiter. Unterstützt wurde dies durch eine Vielzahl physischer Tasten und Drehregler, die besonders während der Fahrt für eine sichere und intuitive Bedienung sorgten.
Ein Soundsystem mit neun Lautsprechern sorgte für ordentliche Klangqualität, ohne audiophile Ansprüche vollständig zu erfüllen. Für die meisten Nutzer reichte das System jedoch aus, um Musik auch bei längeren Fahrten angenehm genießen zu können. Komfortfeatures wie Sitz- und Lenkradheizung sowie eine zugfrei arbeitende Klimaautomatik steigerten die Alltagstauglichkeit zusätzlich.
Kritisch zu sehen war das Fehlen einer Rückfahrkamera im Testfahrzeug. Zwar unterstützten Parksensoren beim Rangieren, doch bei den enormen Abmessungen des Pick-ups wäre eine Kamera ein deutlicher Sicherheits- und Komfortgewinn gewesen. Positiv fiel hingegen die elektrisch anklappbare Spiegeltechnik auf, die die Fahrzeugbreite im urbanen Umfeld spürbar reduzierte.
Insgesamt bot der RAM 1500 Classic eine zweckmäßige, praxisnahe Ausstattung, die weniger auf Luxus als auf Nutzwert ausgerichtet war. Genau diese Reduktion machte seinen Charakter aus und passte zu seinem Anspruch als preislich attraktiver Einstieg in die Welt der amerikanischen Full-Size-Pick-ups.
Varianten & Preise des RAM 1500 Classic
Der RAM 1500 Classic positionierte sich als günstiger Einstieg in die Welt der Full-Size-Pick-ups. Sein Einstiegspreis lag bei 62.990 Euro und damit deutlich unter dem des aktuellen RAM 1500. Diese Preisgestaltung machte ihn besonders attraktiv für Käufer, die Wert auf Größe und V8-Antrieb legten, aber auf Luxusausstattung verzichten konnten.
Heute ist der RAM 1500 Classic jedoch nicht mehr erhältlich. Das Modell wurde eingestellt. Der neue RAM 1500 steht bereits bei den Händlern, wird aktuell jedoch ohne S- und ohne RS-Variante angeboten und auch ohne eine vergleichbare Classic-Einstiegsversion. Gleichzeitig hat RAM angekündigt, den V8 wieder ins Programm zu integrieren und künftig erneut eine günstigere Variante anbieten zu wollen – vermutlich auf Basis der neuen Generation. Bezogen werden können RAM-Fahrzeuge über große Importeure, wie beispielsweise KW Auto.
Damit bleibt der Classic ein Sonderfall: ein preislich attraktiver V8-Pick-up, der inzwischen nur noch auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar ist.
Kundenfeedback
Das Stimmungsbild unter den Fahrern des RAM 1500 Classic fällt überwiegend positiv aus und zeigt eine klare Linie: Besonders häufig wird der V8-Motor als Herzstück des Fahrzeugs hervorgehoben. Viele Nutzer beschreiben ihn als kraftvoll, zuverlässig und emotional, vor allem wegen seines typischen Klangbilds. Der Motor wird als wesentlicher Grund genannt, sich bewusst für den Classic entschieden zu haben und nicht für modernere, aber technisch komplexere Alternativen.
Auch das Raumangebot und der Nutzwert stoßen auf große Zustimmung. Fahrer schätzen die großzügigen Platzverhältnisse im Innenraum, die hohe Sitzposition und die vielseitig nutzbare Ladefläche. Der RAM wird häufig als ideales Fahrzeug für Freizeit, Familie und Arbeit zugleich beschrieben. Die entspannte Fahrcharakteristik und die gute Geräuschdämmung werden ebenfalls positiv bewertet, da sie lange Strecken angenehm machen.
Kritische Stimmen beziehen sich vor allem auf den Verbrauch, der im Alltag deutlich spürbar ist. Viele Fahrer akzeptieren diesen jedoch als Teil des Konzepts und als logische Konsequenz aus Hubraum und Fahrzeuggewicht. Ebenfalls angesprochen wird die vergleichsweise einfache Innenraumanmutung. Einige Nutzer empfinden die Materialien und die technische Ausstattung im Vergleich zu neueren Pick-ups als nicht mehr zeitgemäß.
Vereinzelt wird auch die Größe des Fahrzeugs im Stadtverkehr als Herausforderung beschrieben. Parkhäuser, enge Straßen und Wendemanöver verlangen Gewöhnung und Aufmerksamkeit. Dennoch überwiegt die Zufriedenheit deutlich, da der RAM 1500 Classic genau das liefert, was seine Käufer erwarten: ein ehrlicher, kraftvoller Pick-up mit hohem Nutzwert und unverwechselbarem Charakter.
Fazit zum RAM 1500 Classic
Der RAM 1500 Classic war ein Pick-up mit klarer Identität und ohne technische Verkleidung. Er setzte auf bewährte Mechanik, einen großvolumigen V8 und eine rustikale Erscheinung, die sich bewusst von modernen, stark digitalisierten Fahrzeugkonzepten abhob. Seine größte Stärke lag in der Kombination aus Nutzwert, Raumangebot und emotionalem Antrieb. Wer ein Fahrzeug suchte, das gleichermaßen Arbeitstier und Lifestyle-Statement war, fand im Classic ein stimmiges Gesamtpaket.
Design und Innenraum folgten einem funktionalen Ansatz. Der RAM wirkte nicht luxuriös, sondern ehrlich. Genau das machte seinen Reiz aus. Die Fahrdynamik war von Gelassenheit geprägt, nicht von sportlichem Ehrgeiz. Er wollte nicht beeindrucken, sondern überzeugen – durch Präsenz, Klang und Vielseitigkeit.
Dass dieses Modell inzwischen nicht mehr erhältlich ist, ist aus heutiger Sicht bedauerlich. Der neue RAM 1500 ist moderner, technisch anspruchsvoller und deutlich teurer positioniert. Eine vergleichbar günstige Einstiegsversion wie der Classic existiert aktuell nicht. Zwar hat RAM den V8 wieder ins Programm aufgenommen und kündigt neue Varianten an, doch das einfache Konzept des Classic bleibt bislang ohne direkten Nachfolger.
Der RAM 1500 Classic war damit ein besonderes Kapitel in der Modellgeschichte: als letzter preislich erreichbarer V8-Pick-up alter Schule. Für Fans großer Motoren und klassischer US-Trucks bleibt er ein Fahrzeug mit Symbolcharakter. Sein Ende markiert nicht nur den Abschied eines Modells, sondern auch den Abschied von einer Philosophie, die auf Hubraum, Einfachheit und Charakter setzte.
Konkurrenzmodelle
Im Wettbewerbsumfeld des RAM 1500 Classic bewegten sich vor allem europäische und asiatische Pick-ups mit deutlich anderen Konzepten. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählten Modelle wie der Ford Ranger Raptor und der VW Amarok V6. Beide setzten auf moderne Fahrwerke, fortschrittliche Assistenzsysteme und effizientere Motoren, richteten sich jedoch stärker an Kunden mit Fokus auf Offroad-Technik und Alltagstauglichkeit im europäischen Straßenverkehr.
Der Ford Ranger Raptor überzeugte mit ausgeprägter Geländekompetenz und sportlicher Abstimmung, blieb jedoch in Sachen Hubraum und akustischer Präsenz deutlich hinter dem RAM zurück. Der VW Amarok V6 (Test des VW Amarok 2024) bot hohen Komfort und kräftige Dieselmotoren, wirkte im direkten Vergleich jedoch weniger imposant und emotional. Beide Modelle waren technisch moderner, aber auch stärker reguliert und weniger kompromisslos im Auftritt.
Der RAM 1500 Classic nahm hier eine Sonderstellung ein. Er bot mehr Größe, mehr Leistung und eine deutlich stärkere visuelle Präsenz. Sein V8 machte ihn einzigartig in einem Markt, der zunehmend auf kleinere Motoren setzte. Während europäische Pick-ups eher als Nutzfahrzeuge mit Komfortanspruch wahrgenommen wurden, verstand sich der RAM als Lifestyle-Truck mit echtem US-Charakter.
Heute hat sich das Wettbewerbsfeld weiter in Richtung Elektrifizierung und Effizienz verschoben. Modelle mit großvolumigem V8 sind zur Ausnahme geworden. Genau deshalb bleibt der RAM 1500 Classic rückblickend ein besonderes Angebot: Er kombinierte klassische Pick-up-Werte mit einem emotionalen Antriebskonzept, das in der aktuellen Generation kaum noch zu finden ist.
Text / Fotos: NEU!
Kamera: Canon EOS 6D
























