Nissan Ariya Nismo
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Nissan Ariya Nismo Test – Der alltagstauglichste Nismo aller Zeiten?

Der Nissan Ariya Nismo tritt kein leichtes Erbe an. Seit Jahrzehnten steht die Performance-Marke von Nissan für kompromisslosere Fahrwerke, mehr Leistung und Fahrzeuge, die ihre sportlichen Ambitionen nicht erst beim Blick auf das Datenblatt offenbaren. Modelle wie der GT-R Nismo oder der 370Z Nismo machten bereits im Stand klar, dass Zurückhaltung nicht zum Konzept gehörte. Beim Ariya Nismo fällt dieser erste Eindruck deutlich subtiler aus. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein Elektro-SUV weder einen aufwendig abgestimmten Sechszylinder noch eine kernige Abgasanlage mitbringen kann. Ein Nachbar wird also höchstens vom Anblick geweckt, nicht vom Kaltstart.

Genau das macht den Ariya Nismo zu einem der spannendsten Vertreter seiner Art. Nissan überträgt seine traditionsreiche Performance-Division erstmals auf ein rein elektrisches SUV und verfolgt dabei einen Ansatz, der sich deutlich von früheren Nismo-Modellen unterscheidet. Statt maximaler Radikalität stehen Alltag, Komfort und Langstreckentauglichkeit weiterhin im Vordergrund. Gleichzeitig versprechen 320 kW (435 PS), der elektrische Allradantrieb e-4ORCE, ein eigenständig abgestimmtes Fahrwerk sowie zahlreiche aerodynamische Anpassungen ein Plus an Dynamik.

Die Ausgangslage ist allerdings anspruchsvoll. Vor wenigen Jahren hätten 435 PS noch ausgereicht, um in der Liga der Performance-SUVs für ehrfürchtiges Nicken zu sorgen. Heute gehört eine derartige Leistung in der Welt elektrischer SUV beinahe zum guten Ton. Hyundai Ioniq 5 N, Kia EV6 GT oder Tesla Model Y Performance zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Hersteller das Thema Fahrdynamik inzwischen interpretieren. Leistung allein genügt deshalb längst nicht mehr, um sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Umso wichtiger ist die Frage, welchen Charakter der Ariya Nismo eigentlich verkörpern möchte. Soll er ein kompromissloses Performance-SUV sein, das auf kurvigen Landstraßen und Rennstrecken glänzt? Oder versteht er sich vielmehr als sportlich geschärfte Variante eines ohnehin gelungenen Elektro-Crossovers? Bereits nach den ersten Kilometern wird deutlich, dass Nissan den zweiten Weg gewählt hat. Und genau darin liegt sowohl die größte Stärke als auch die größte Schwäche dieses Fahrzeugs.

Denn der Ariya Nismo möchte seine Insassen nicht mit künstlichen Motorsounds oder spektakulären Showeffekten beeindrucken. Vielmehr verbindet er souveräne Fahrleistungen, hohe Alltagstauglichkeit und eine ordentliche Portion Fahrspaß mit einem angenehm unaufgeregten Gesamtpaket. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob der Ariya Nismo schnell ist. Das ist er zweifellos. Interessanter ist vielmehr, ob die Änderungen gegenüber dem regulären Topmodell ausreichen, um den traditionsreichen Namenszusatz zu rechtfertigen.

Ob Nissan dieses Kunststück gelungen ist, wie groß die Unterschiede zum regulären Ariya tatsächlich ausfallen und für wen sich der Aufpreis am Ende lohnt, klären wir in unserem ausführlichen Test. Fahrbericht.


Der Look

Dass der Nissan Ariya Nismo zur sportlichen Speerspitze der Baureihe gehört, wird bereits auf den ersten Blick deutlich. Allerdings verfolgt Nissan dabei einen anderen Ansatz als viele Wettbewerber. Statt überdimensionierter Lufteinlässe, übertriebener Spoiler oder künstlich aggressiver Linien setzt der Ariya Nismo auf gezielte Akzente. Das Ergebnis wirkt stimmig und hochwertig, dürfte eingefleischten Nismo-Fans jedoch zunächst fast etwas zu zurückhaltend erscheinen.

Unser Testwagen in Stealth Grey unterstreicht diesen Eindruck eindrucksvoll. Der matte Grauton harmoniert hervorragend mit den zahlreichen schwarzen Kontrastelementen und verleiht dem Elektro-SUV eine moderne, fast technische Anmutung. Besonders die roten Akzente entlang der Frontschürze, an den Seitenschwellern sowie am Heck setzen genau die richtigen Farbtupfer, ohne den Ariya optisch zu überladen. Statt laut aufzutreten, wirkt der Japaner eher wie jemand, der seinen Maßanzug bewusst eine Nummer sportlicher schneidern ließ.

Die Front gehört zweifellos zu den gelungensten Perspektiven des Fahrzeugs. Das markante LED-Lichtdesign mit seiner charakteristischen V-Form verleiht dem Ariya einen hohen Wiedererkennungswert, während die spezifische Nismo-Frontschürze das Fahrzeug etwas breiter und satter auf der Straße stehen lässt. Gleichzeitig bleibt die Linienführung angenehm aufgeräumt. Nissan verzichtet erfreulicherweise darauf, dem Ariya künstliche Lufteinlässe oder überdimensionierte Dekorelemente zu spendieren, die bei einem Elektrofahrzeug ohnehin keinen funktionalen Mehrwert bieten würden.

In der Seitenansicht fallen vor allem die exklusiven 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie die modifizierten Seitenschweller ins Auge. Das flach auslaufende Dach sorgt trotz SUV-Abmessungen für eine dynamische Silhouette, ohne die Alltagstauglichkeit spürbar einzuschränken. Gerade hier zeigt sich, dass der Ariya von Beginn an als modernes Crossover konzipiert wurde und nicht erst für die Nismo-Version eine sportliche Form erhalten musste.

Am Heck setzt sich dieser dezente Auftritt konsequent fort. Der Diffusor, die aerodynamischen Anpassungen und natürlich die roten Nismo-Details verleihen dem Abschluss etwas mehr Präsenz. Dennoch bleibt auch hier die Erkenntnis bestehen, dass der Abstand zum regulären Ariya geringer ausfällt, als es der traditionsreiche Namenszusatz zunächst vermuten lässt. Wer keinen Blick für Details hat, dürfte beide Varianten im Straßenverkehr nicht immer sofort voneinander unterscheiden können.

Unterm Strich präsentiert sich der Nissan Ariya Nismo als eigenständige Interpretation eines Performance-SUVs. Er wirkt hochwertig, modern und durchaus extravagant, ohne jemals ins Schrille abzudriften. Genau darin liegt seine Stärke. Gleichzeitig bleibt aber auch der Eindruck bestehen, dass Nissan die Möglichkeiten einer Nismo-Version optisch noch etwas konsequenter hätte ausschöpfen dürfen. Ein wenig mehr Emotion hätte dem traditionsreichen Kürzel durchaus gut zu Gesicht gestanden.


Und innen?

Bereits beim Einsteigen wird deutlich, dass Nissan den Ariya nicht als klassisches Performance-Modell entwickelt hat. Statt Rennsport-Atmosphäre, Sichtcarbon und knalligen Farbakzenten erwartet den Fahrer ein aufgeräumter, moderner Innenraum, der vor allem auf Komfort und hochwertiges Ambiente setzt. Die Nismo-spezifischen Details sind vorhanden, drängen sich jedoch nie in den Vordergrund. Genau das passt zum Charakter des Fahrzeugs.

Die Sportsitze bieten einen gelungenen Kompromiss aus Seitenhalt und Langstreckenkomfort. Selbst auf längeren Autobahnetappen überzeugen sie mit einer angenehmen Polsterung, ohne dabei zu weich auszufallen. Gleichzeitig finden auch die Passagiere im Fond ausreichend Platz. Trotz der coupéartigen Dachlinie müssen sich Erwachsene auf der Rückbank keineswegs eingeengt fühlen, wodurch der Ariya Nismo seine Familientauglichkeit vollständig bewahrt.

Auch bei Materialqualität und Verarbeitung leistet sich Nissan keine Schwächen. Weiche Oberflächen, sauber verarbeitete Übergänge und eine insgesamt hochwertige Anmutung vermitteln einen guten Eindruck. Zwar bewegen sich mittlerweile zahlreiche Fahrzeuge dieser Preisklasse auf einem hohen Niveau, dennoch gehört der Ariya zweifellos zu den besser verarbeiteten Vertretern seines Segments.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal bleibt die Gestaltung der Mittelkonsole. Die Bedientasten für Klimafunktionen sind nahezu unsichtbar in die Holzoptik integriert und erscheinen erst, sobald das Fahrzeug aktiviert wird. Dieses Konzept wirkt auch Jahre nach der Markteinführung noch überraschend modern und verleiht dem Innenraum eine gewisse technische Eleganz. Gleichzeitig benötigt die Bedienung anfangs etwas Eingewöhnung. Nach kurzer Zeit geht sie jedoch problemlos von der Hand und überzeugt mit einer sauberen Rückmeldung.

Das Infotainmentsystem präsentiert sich modern und funktional, erreicht hinsichtlich Geschwindigkeit und Funktionsumfang allerdings nicht ganz das Niveau der Klassenbesten. Im Alltag fällt dies kaum negativ auf, wer jedoch regelmäßig Fahrzeuge von Hyundai, Kia oder Tesla bewegt, wird Unterschiede feststellen. Positiv fällt hingegen das optionale Bose-Soundsystem auf, das insbesondere mit einer angenehm kräftigen Basswiedergabe überzeugt und hervorragend zum entspannten Charakter des Fahrzeugs passt.

Auch das Lenkrad hinterlässt einen gelungenen Eindruck. Es liegt angenehm in der Hand, besitzt die richtige Materialstärke und vermittelt gemeinsam mit der direkten Lenkung jederzeit ein souveränes Fahrgefühl. Die dezenten Nismo-Schriftzüge im Innenraum erinnern dabei immer wieder daran, dass man nicht im gewöhnlichen Ariya Platz genommen hat, sondern im sportlichen Spitzenmodell der Baureihe.

Ob sich der Innenraum allerdings wie ein Fahrzeug für rund 64.000 Euro anfühlt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Qualität stimmt zweifellos, gleichzeitig ist das Preisniveau in den vergangenen Jahren branchenweit deutlich gestiegen. Während der Ariya Nismo hochwertig verarbeitet ist, findet sich in dieser Preisklasse mittlerweile eine Vielzahl ernstzunehmender Alternativen, die ähnlich viel Qualität oder teilweise sogar noch etwas mehr Prestige bieten. Gerade deshalb überzeugt der Innenraum weniger durch spektakuläre Einzelmerkmale als vielmehr durch sein stimmiges Gesamtkonzept. Genau wie das Exterieur verzichtet er bewusst auf Effekthascherei und setzt stattdessen auf eine angenehme Balance aus Komfort, Funktionalität und modernem Design.


Der Antrieb des Nissan Ariya Nismo

Unter der Karosserie des Nissan Ariya Nismo arbeitet die derzeit stärkste Ausbaustufe der Baureihe. Zwei Elektromotoren entwickeln gemeinsam 320 kW (435 PS) und stellen ihre Kraft über den intelligenten Allradantrieb e-4ORCE an alle vier Räder bereit. Rein auf dem Papier liest sich das beeindruckend. In der Praxis zeigt sich allerdings schnell, dass Leistung bei Elektrofahrzeugen längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist. Gerade im Segment der sportlichen Elektro-SUVs gehören 400 PS und mehr mittlerweile beinahe zum guten Ton. Das ist bei den Elektrofahrzeugen von Nissan nicht anders.

Das bedeutet jedoch keineswegs, dass es dem Ariya Nismo an Durchzug mangelt. Im Gegenteil: Bereits aus dem Stand schiebt das Elektro-SUV mit der für E-Fahrzeuge typischen Spontanität nach vorn und erreicht die Werksangabe beim Sprint auf 100 km/h problemlos. Viel beeindruckender als der Standardsprint ist allerdings die Souveränität, mit der der Nissan auch jenseits der Landstraßengeschwindigkeiten unterwegs ist.

Selbst dauerhaftes Reisetempo von 200 km/h bringt den Ariya Nismo nicht aus der Ruhe. Das Fahrzeug vermittelt jederzeit ein angenehmes Sicherheitsgefühl und bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten erstaunlich gelassen. Erst kurz vor der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von rund 205 km/h wird deutlich, dass sich der Vortrieb naturgemäß etwas abschwächt. Für ein Elektro-SUV dieser Fahrzeugklasse bewegt sich das Niveau dennoch auf einem beachtlichen Level.

Einen wesentlichen Anteil daran hat der serienmäßige e-4ORCE-Allradantrieb. Er verteilt die Antriebskraft permanent zwischen Vorder- und Hinterachse und sorgt dadurch für ausgezeichnete Traktion. Selbst bei kräftigen Beschleunigungsmanövern oder auf rutschigem Untergrund setzt der Ariya seine Leistung souverän in Vortrieb um. Das System arbeitet dabei angenehm unauffällig und vermittelt jederzeit ein hohes Maß an Kontrolle.

Interessant wird es allerdings bei einem Blick auf die Modellpalette. Zum Zeitpunkt unseres Tests markiert der Ariya Nismo zwar die sportliche Speerspitze der Baureihe, gleichzeitig befindet sich Nissan jedoch mitten in einer Neuausrichtung. Mit dem Facelift wurde die bisherige Topmotorisierung des regulären Ariya, das e-4ORCE Evolve Pack+ mit 394 PS, aus dem Programm genommen. An dessen Stelle tritt nun eine 306 PS starke Variante, die preislich mit 63.840 Euro nur knapp unter dem Ariya Nismo liegt.

Dadurch verändert sich automatisch auch die Rolle des Nismo. Während der Leistungsunterschied zum bisherigen Spitzenmodell vergleichsweise gering ausfiel, schafft Nissan inzwischen wieder etwas mehr Abstand innerhalb der Modellfamilie. Ganz abgeschlossen scheint diese Entwicklung allerdings noch nicht zu sein. Schließlich basiert der Ariya Nismo aktuell noch auf dem Vor-Facelift, sodass sich die Baureihe derzeit in einer Art Übergangsphase befindet. Es wirkt, als suche Nissan momentan noch nach der optimalen Balance zwischen Leistung, Preis und einer klaren Positionierung der einzelnen Modellvarianten.

Am grundsätzlichen Charakter des Ariya Nismo ändert das jedoch nichts. Er versteht sich weniger als kompromissloses Performance-SUV, sondern vielmehr als besonders leistungsstarker Gran Turismo mit sportlicher Note. Genau darin liegt seine größte Stärke. Wer maximale Emotionalität sucht, dürfte sich mehr Eigenständigkeit wünschen. Wer hingegen einen souveränen, schnellen und langstreckentauglichen Elektro-Crossover fährt, findet im Ariya Nismo ein ausgesprochen stimmiges Gesamtpaket.


Alltag & Verbrauch

Dass der Nissan Ariya Nismo trotz seines sportlichen Anspruchs in erster Linie ein alltagstaugliches Elektro-SUV sein möchte, zeigt sich bereits nach wenigen Kilometern. Anders als viele Performance-Modelle verlangt er seinem Fahrer im täglichen Umgang kaum Kompromisse ab. Übersichtlichkeit, Platzangebot und Bedienbarkeit bewegen sich auf einem hohen Niveau, sodass der sportliche Ableger seine praktischen Tugenden keineswegs über Bord wirft.

Gerade auf längeren Strecken spielt der Japaner seine Stärken aus. Vier Erwachsene reisen selbst bei hohem Autobahntempo komfortabel ans Ziel, während das großzügige Raumangebot auch im Fond kaum Anlass zur Kritik gibt. Bis etwa 180 km/h bleibt der Geräuschkomfort erfreulich hoch. Erst darüber machen sich leichte Windgeräusche bemerkbar, ohne jedoch störend zu wirken. Angesichts der gefahrenen Geschwindigkeiten bewegt sich das akustische Niveau insgesamt auf einem guten Level.

Einen wesentlichen Anteil am entspannten Fahrerlebnis hat die angenehm abgestimmte Lenkung. Sie arbeitet direkt genug, um dem Fahrer jederzeit Vertrauen zu vermitteln, ohne dabei übertrieben spitz oder nervös zu wirken. Zwar erreicht sie nicht die messerscharfe Präzision eines Alfa Romeo, dennoch vermittelt sie ausreichend Rückmeldung, um den Ariya Nismo auch auf kurvenreichen Landstraßen überraschend engagiert bewegen zu können. Man ertappt sich dabei durchaus gelegentlich bei Fahrmanövern, für die dieses Fahrzeug ursprünglich vermutlich nie entwickelt wurde.

Weniger überzeugend präsentiert sich dagegen das Fahrwerk. Während der reguläre Ariya vor allem mit seinem gelungenen Komfort auffällt, schlägt der Nismo eine deutlich straffere Richtung ein. Grundsätzlich passt das zwar zum sportlichen Anspruch, in der Praxis wirkt die Abstimmung jedoch stellenweise unnötig hart. Hinzu kommt, dass sich der fahrdynamische Zugewinn gegenüber dem serienmäßigen Ariya nicht in gleichem Maße bemerkbar macht. Das straffere Fahrwerk zählt damit zu den wenigen Bereichen, in denen Nissan den Spagat zwischen Sportlichkeit und Alltag nicht perfekt gelingt.

Bei den Bremsen gibt sich der Ariya Nismo hingegen keinerlei Blöße. Sie arbeiten zuverlässig, bieten ein sauberes Pedalgefühl und liefern selbst bei zügiger Fahrweise keinen Anlass zur Kritik. Gleiches gilt für die Rekuperation. Das One-Pedal-Driving funktioniert angenehm harmonisch und lässt sich bereits nach kurzer Eingewöhnung intuitiv nutzen. Gerade im Stadtverkehr trägt dies erheblich zum entspannten Charakter des Fahrzeugs bei.

Ebenso souverän präsentiert sich der Ariya Nismo beim Energieverbrauch. Wie bei nahezu jedem Elektrofahrzeug hängt dieser selbstverständlich stark vom Einsatzprofil ab. Wer das Leistungspotenzial regelmäßig ausschöpft und längere Zeit mit hohen Autobahngeschwindigkeiten unterwegs ist, muss mit entsprechend höheren Werten rechnen. In unserem Test genehmigte sich der Nissan bei einer schnellen Autobahnfahrt 42,8 kWh pro 100 Kilometer. Das klingt zunächst viel, relativiert sich jedoch angesichts eines dauerhaft bewegten Tempos von rund 200 km/h.

Deutlich alltagstauglicher fallen die Werte bei normaler Fahrweise aus. Auf einer entspannten Strecke ohne längere Autobahnabschnitte ermittelten wir einen Verbrauch von 20,8 kWh pro 100 Kilometer. Besonders beeindruckend fiel unsere Sparrunde aus, auf der sich der Ariya Nismo mit lediglich 18,1 kWh pro 100 Kilometer begnügte. Über den gesamten Testzeitraum pendelte sich der Durchschnitt schließlich bei 25,2 kWh pro 100 Kilometer ein.

Diese Bandbreite zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig der Ariya Nismo eingesetzt werden kann. Vom effizienten Pendler über den komfortablen Langstreckenbegleiter bis hin zum schnellen Autobahnreisenden deckt er unterschiedlichste Einsatzbereiche souverän ab. Genau hierin liegt letztlich seine größte Stärke: Der Nissan Ariya Nismo möchte nicht permanent beweisen, dass er das sportlichste Elektro-SUV seiner Klasse ist. Vielmehr überzeugt er als ausgesprochen ausgewogenes Gesamtpaket, das seine Leistungsreserven jederzeit bereithält, ohne dabei seine Alltagstauglichkeit zu opfern.


Laden & Reichweite

Die 87-kWh-Batterie des Nissan Ariya Nismo ermöglicht laut WLTP eine Reichweite von bis zu 417 Kilometern. Damit liegt das sportlichste Modell der Baureihe naturgemäß unter den übrigen Ariya-Varianten, was in erster Linie auf die höhere Leistung, die sportlichere Bereifung und den gestiegenen Energieverbrauch zurückzuführen ist. In der Praxis sind Reichweite von 300 bis 350 Kilometern realistisch, sofern man die Autobahn überwiegend außen vor lässt. Bei zügigen Autobahnfahrten sind 200 bis 250 Kilometer realisierbar – je nach Außentemperatur und Geschwindigkeit.

An der Schnellladesäule erreicht der Ariya Nismo laut Hersteller eine maximale Ladeleistung von 130 kW. In unserem Test konnten wir mit 126 kW nahezu diesen Bestwert erzielen. Von 20 auf 80 Prozent vergingen rund 30 Minuten, für den Bereich von 10 auf 80 Prozent sollten etwa 38 Minuten eingeplant werden. Eine Ladung von 34 auf 100 Prozent dauerte im Test rund 62 Minuten. Alles Werte, die nicht dramatisch sind. Doch im Vergleich zur Konkurrenz bleibt hier noch Luft nach oben.

Im Wettbewerbsvergleich gehört Nissan somit zwar nicht zu den Spitzenreitern. Moderne 800-Volt-Fahrzeuge wie der Hyundai Ioniq 5 N oder Kia EV6 GT verkürzen längere Ladestopps teilweise deutlich. Für den Alltag und gelegentliche Langstrecken liefert der Ariya Nismo dennoch eine insgesamt solide Ladeperformance, auch wenn Vielfahrer unterwegs etwas mehr Zeit einplanen müssen.


Assistenz, Technik & Ausstattung

Als Topmodell der Baureihe bringt der Nissan Ariya Nismo eine umfangreiche Serienausstattung mit. Bereits beim ersten Kontakt fällt auf, dass Nissan weniger auf spektakuläre Einzelinnovationen setzt, sondern vielmehr auf ein stimmiges Gesamtpaket. Viele Ausstattungsmerkmale gehören inzwischen zum guten Ton der Fahrzeugklasse und erfüllen ihre Aufgaben zuverlässig, ohne sich ständig in den Vordergrund zu drängen.

Genau das gilt auch für die Assistenzsysteme. Während unseres Testzeitraums arbeiteten sämtliche Systeme unauffällig und zuverlässig. Weder der Spurhalteassistent noch die übrigen elektronischen Helfer gaben Anlass zur Kritik oder griffen unnötig in das Fahrgeschehen ein. Das klingt zunächst unspektakulär, ist letztlich aber genau das, was man sich von modernen Assistenzsystemen wünscht: Sie unterstützen den Fahrer dort, wo es sinnvoll ist, ohne permanent Aufmerksamkeit einzufordern.

Auch technisch präsentiert sich der Ariya Nismo durchdacht. Das Infotainmentsystem bietet alle wichtigen Funktionen für den Alltag und lässt sich nach kurzer Eingewöhnung intuitiv bedienen. Es gehört zwar nicht zu den schnellsten oder modernsten Systemen am Markt, erledigt seine Aufgaben jedoch zuverlässig und ohne größere Schwächen. Lediglich der Startvorgang könnte schneller vonstatten gehen.

Ein echtes Highlight bleibt die Gestaltung der Bedienelemente. Die nahezu unsichtbar in das Dekor integrierten Sensortasten gehören zu den pfiffigsten Lösungen im Innenraum. Erst nach dem Einschalten des Fahrzeugs werden sie sichtbar und verleihen dem Cockpit eine moderne, fast futuristische Anmutung. Gleichzeitig bleibt die Bedienung erfreulich unkompliziert, sobald man sich an das Konzept gewöhnt hat.

Ebenfalls überzeugen konnte das Bose-Soundsystem. Vor allem die kräftige Basswiedergabe sorgt für einen satten Klang und macht längere Fahrten noch angenehmer. Hinzu kommen die gute Lichtausbeute der Scheinwerfer sowie die insgesamt hochwertige technische Ausstattung, die den Ariya Nismo als Spitzenmodell der Baureihe unterstreichen.

Spektakuläre Technikpremieren sucht man im Ariya Nismo allerdings vergeblich. Dafür überzeugt das Gesamtpaket mit einer ausgereiften Abstimmung und einer Technik, die im Alltag genau das tut, was sie soll.


Varianten & Preise des Nissan Ariya Nismo

Zum Zeitpunkt unseres Tests stellte der Nissan Ariya Nismo das sportliche Spitzenmodell der Baureihe dar. Das von uns gefahrene Fahrzeug gehört allerdings noch zur Vor-Facelift-Generation und stand mit einem Grundpreis von 63.990 Euro in der Preisliste. Unser Testwagen entsprach dieser Ausstattung und lag somit ebenfalls bei 63.990 Euro.

Mit der inzwischen eingeführten Modellpflege hat Nissan die Ariya-Baureihe neu strukturiert. Einen Ariya Nismo gibt es auf Basis des Facelift-Modells derzeit noch nicht. Stattdessen bildet aktuell ein 306 PS starker Allradler die Leistungsspitze des regulären Modellprogramms. Dieser startet bei 63.840 Euro und liegt damit preislich praktisch auf dem Niveau des bisherigen Nismo.

Der Einstieg in die überarbeitete Baureihe beginnt bei 58.840 Euro. Bereits die Basisversion leistet 242 PS und richtet sich vor allem an Kunden, die den Fokus stärker auf Komfort und Alltag als auf maximale Fahrleistungen legen.

Interessant ist vor allem die aktuelle Positionierung innerhalb der Modellfamilie. Während der getestete Ariya Nismo mit 435 PS klar als sportliches Topmodell auftrat, rückt der stärkste reguläre Ariya inzwischen preislich sehr dicht an ihn heran. Gleichzeitig fehlt bislang eine Nismo-Version auf Basis des Facelifts. Es bleibt daher spannend, wie Nissan die Performance-Variante künftig innerhalb der Baureihe positionieren wird und ob der Ariya Nismo langfristig in einer überarbeiteten Form zurückkehrt.

Aus Käufersicht ergibt sich dadurch eine interessante Situation. Wer heute einen gebrauchten oder jungen Ariya Nismo ins Auge fasst, erhält nach wie vor das leistungsstärkste Modell der Baureihe. Wer hingegen auf das aktuelle Facelift Wert legt, muss derzeit auf den Namenszusatz Nismo verzichten und mit maximal 306 PS Vorlieb nehmen. Genau deshalb nimmt der getestete Ariya Nismo aktuell eine gewisse Sonderrolle innerhalb der Modellfamilie ein.


Kundenfeedback

Da der Nissan Ariya Nismo erst seit vergleichsweise kurzer Zeit auf dem Markt ist und in deutlich geringeren Stückzahlen verkauft wird als die übrigen Ariya-Modelle, fällt die Zahl echter Besitzerberichte derzeit überschaubar aus. Dennoch zeichnen sich in den internationalen Communitys bereits einige wiederkehrende Tendenzen ab.

Besitzer loben vor allem den gelungenen Spagat zwischen Alltag und Sportlichkeit. Mehrere Fahrer beschreiben den Ariya Nismo als Fahrzeug, das sich problemlos täglich bewegen lässt und dennoch deutlich souveräner auftritt als die regulären Varianten. Besonders positiv werden die hohe Verarbeitungsqualität, die bequemen Sitze sowie das insgesamt ruhige und hochwertige Fahrgefühl hervorgehoben.

Kritischer äußern sich einige Besitzer zur Ladeleistung. Gerade auf längeren Reisen wünschen sich mehrere Nutzer angesichts moderner 800-Volt-Konkurrenten kürzere Ladestopps. Zudem vertreten einige Fahrer die Ansicht, dass der Namenszusatz „Nismo“ größere Unterschiede zum regulären Ariya erwarten lässt, als das Fahrzeug letztlich bietet. Insbesondere die Nähe zum normalen Modell wird mehrfach thematisiert.

Insgesamt fällt das Stimmungsbild jedoch positiv aus. Wer sich bewusst für den Ariya Nismo entscheidet, sucht meist keinen kompromisslosen Performance-Stromer, sondern ein leistungsstarkes Elektro-SUV mit hohem Alltagsnutzen. Genau diese Erwartung scheint das Fahrzeug nach den bisherigen Besitzerstimmen weitgehend zu erfüllen.


Fazit zum Nissan Ariya Nismo

Mit dem Ariya Nismo geht Nissan einen anderen Weg, als es der traditionsreiche Namenszusatz zunächst vermuten lässt. Wer einen kompromisslosen Performance-Stromer erwartet, der seine Insassen bei jeder Gelegenheit in die Sitze presst und auf maximalen Fahrspaß ausgelegt ist, dürfte nach den ersten Kilometern überrascht sein. Der Ariya Nismo versteht sich vielmehr als sportlich geschärfte Variante eines ohnehin gelungenen Elektro-SUVs und genau darin liegt seine größte Stärke.

Die 435 PS sorgen jederzeit für souveräne Fahrleistungen, der e-4ORCE-Allradantrieb vermittelt ein hohes Maß an Sicherheit und auch bei dauerhaft hohen Autobahngeschwindigkeiten bleibt der Nissan angenehm gelassen. Hinzu kommen eine hochwertige Verarbeitung, ein durchdachtes Interieur sowie eine umfangreiche Ausstattung, die den Ariya zu einem ausgezeichneten Langstreckenfahrzeug machen.

Nicht ganz überzeugen konnte uns dagegen das Fahrwerk. Zwar passt die straffere Abstimmung grundsätzlich zum sportlichen Anspruch des Nismo, der Zugewinn an Fahrdynamik fällt gegenüber dem regulären Ariya jedoch geringer aus, als wir erwartet hätten. Gleichzeitig bewegt sich das Preisniveau auf Augenhöhe mit zahlreichen leistungsstarken Alternativen, die teilweise emotionaler auftreten oder modernere Ladetechnik bieten.

Genau deshalb würden wir den Ariya Nismo auch nicht jedem empfehlen. Wer in erster Linie maximale Fahrdynamik sucht, findet innerhalb und außerhalb des Segments durchaus spannendere Fahrzeuge. Wer hingegen den Charakter des Ariya schätzt und sich etwas mehr Leistung, eine markantere Optik sowie eine sportlichere Abstimmung wünscht, erhält mit dem Nismo ein stimmiges Gesamtpaket.

Unterm Strich ist der Nissan Ariya Nismo deshalb weniger ein komplett neues Fahrzeug als vielmehr die konsequente Weiterentwicklung eines bereits sehr guten Elektro-SUVs. Er bleibt komfortabel, alltagstauglich und hochwertig, ergänzt diese Eigenschaften jedoch um eine Extraportion Dynamik. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb er sich nicht wie der radikalste Nismo aller Zeiten anfühlt, dafür aber wie der alltagstauglichste.


Konkurrenz & Vergleich

Mit einem Grundpreis von 63.990 Euro bewegte sich der Nissan Ariya Nismo bereits zum Marktstart in einem hart umkämpften Segment. Das Angebot reicht heute vom komfortorientierten Elektro-SUV bis hin zum kompromisslosen Performance-Modell. Entsprechend unterschiedlich fallen auch die Charaktere der einzelnen Wettbewerber aus.

Wer maximale Fahrdynamik sucht, kommt am Hyundai Ioniq 5 N (Test des Hyundai Ioniq 5 N) kaum vorbei. Mit einem Einstiegspreis von 76.500 Euro ist er zwar deutlich teurer, richtet sich aber auch an eine völlig andere Zielgruppe. Während der Ariya Nismo den Alltag in den Mittelpunkt stellt, versteht sich der Hyundai als echtes Performance-Fahrzeug mit Rennstreckenambitionen.

Ähnlich positioniert sich der Kia EV6 GT. Für mindestens 69.990 Euro kombiniert er 650 PS (mit Launch Control) mit einer 800-Volt-Architektur und einer sehr hohen Ladeleistung. Er spricht damit Käufer an, die kompromisslose Fahrleistungen mit moderner Technik verbinden möchten. Deutlich näher am Ariya liegt dagegen der Kia EV6 GT-Line mit Allradantrieb und 325 PS (Test des Kia EV6 Facelift). Bereits ab 53.990 Euro bietet er viel Leistung zu einem spürbar günstigeren Preis und dürfte für viele Interessenten die rationalere Wahl darstellen.

Ebenfalls interessant ist das Tesla Model Y Performance. Mit 460 PS und einem Einstiegspreis von 62.990 Euro bewegt es sich sogar leicht unter dem Preisniveau des Ariya Nismo. Seine Stärken liegen vor allem bei Fahrleistungen, Effizienz sowie dem dichten Schnellladenetz. Demgegenüber punktet der Nissan mit seinem hochwertigeren Innenraum und einer insgesamt klassischeren Fahrzeugbedienung.

Der Cupra Tavascan VZ (Test des Cupra Tavascan VZ) verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie der Ariya. Mit 340 PS und einem Grundpreis von 58.950 Euro kombiniert er sportliches Design mit hoher Alltagstauglichkeit. Wer weniger Wert auf maximale Leistung legt, erhält hier eine attraktive Alternative.

Noch stärker auf Performance ausgelegt präsentiert sich der Ford Mustang Mach-E GT. Mit 487 PS und einem Einstiegspreis von 78.000 Euro spielt er preislich allerdings bereits in einer anderen Liga und richtet sich an Käufer, die bewusst nach einem besonders leistungsstarken Elektro-SUV suchen.

Eine echte Überraschung liefert der XPeng G6 AWD Performance. Für lediglich 51.600 Euro bietet der Chinese ebenfalls 487 PS und zählt damit zu den preislich attraktivsten Angeboten in diesem Wettbewerbsumfeld. Gerade beim Verhältnis aus Leistung und Kaufpreis setzt der G6 derzeit Maßstäbe.

Etwas konservativer gehen der Skoda Enyaq Coupé RS und der VW ID.5 GTX (Test des Volkswagen ID.5 GTX) an die Aufgabe heran. Beide leisten 340 PS und richten sich vor allem an Kunden, die Komfort, Alltag und bekannte Konzerntechnik schätzen. Mit 62.140 Euro beziehungsweise 57.020 Euro liegen beide preislich auf beziehungsweise unter dem Niveau des Ariya Nismo.

Letztlich nimmt der Nissan Ariya Nismo innerhalb dieses Wettbewerbsfeldes eine interessante Sonderrolle ein. Er ist weder das stärkste noch das günstigste oder schnellste Fahrzeug seines Segments. Seine Stärke liegt vielmehr in der gelungenen Balance aus Komfort, hochwertiger Verarbeitung, souveränen Fahrleistungen und hoher Alltagstauglichkeit.

Text / Fotos: NEU!

Kamera: Canon EOS 6D


Vorteile ✅

  • Souveräner und kraftvoller Antrieb mit 435 PS und sehr guter Traktion dank e-4ORCE-Allradantrieb.
  • Hochwertig verarbeiteter Innenraum mit innovativen Details wie den unsichtbar integrierten Sensortasten.
  • Hoher Langstreckenkomfort und angenehme Geräuschkulisse selbst bei hohen Autobahngeschwindigkeiten.
  • Eigenständiges und extravagantes Design, das sich angenehm von vielen Wettbewerbern abhebt.

Nachteile ❌

  • Straffes Fahrwerk, das gegenüber dem regulären Ariya nur begrenzt mehr Fahrdynamik bietet.
  • Unterschiede zum normalen Ariya fallen insgesamt geringer aus, als der Namenszusatz Nismo erwarten lässt.
  • Ladeleistung liegt hinter einigen modernen Wettbewerbern mit 800-Volt-Technik zurück.
  • Der Nismo-Aufpreis dürfte sich in erster Linie für echte Fans der Performance-Marke lohnen.


Technische Daten des Nissan Ariya Nismo

ModellNissan Ariya Nismo 87 kWh E-4ORCE
Länge x Breite x Höhe (m)4,60 x 1,85 (2,17 mit Außenspiegeln) x 1,65
Radstand (mm)2.775
MotorElektromotor
Batteriekapazität (kWh)87,0
Leistung (kW / PS)320 / 435
Drehmoment (Nm)600
Getriebe1-Gang-Reduktionsgetriebe
AntriebAllrad
KraftstoffartStrom
Durchschnittsverbrauch (WLTP in kWh)24,5
Durchschnittsverbrauch (NEU! in kWh)25,2
CO²-Ausstoß (nach WLTP in g/km)0
Ladeleistung (kW)DC: 130 / AC: 22
0 auf 100 km/h (in Sekunden)5,0
Höchstgeschwindigkeit (km/h)200
Leergewicht (kg)2.277
Kofferraumvolumen (l)415 – 1.280
FarbeStealth Grey
Grundpreis (Euro)63.990
Testwagenpreis (Euro)63.990
Technische Daten: Nissan Ariya Nismo


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