Automarken und Modelle – Ein Überblick

Eine Liste aller Automarken

Hier finden Sie eine Übersicht aller bekannten Automarken. Klicken Sie sich gern durch diese Übersicht, um zu unseren aktuellen Fahrberichten zu Modellen der jeweiligen Marken zu gelangen. Außerdem möchten wir Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Modelltypen geben.

Karosserietypen – welche Bauform passt zu welchem Anspruch?

Die Wahl des Karosserietyps prägt den Charakter eines Autos stärker als fast jedes andere Merkmal. Ein Coupé steht traditionell für Eleganz und Sportlichkeit. Die meist zweitürige Bauform mit flacher Dachlinie priorisiert Design und Emotionalität gegenüber Platzangebot und Alltagstauglichkeit. Klassische Beispiele sind das BMW 4er Coupé, der Dodge Challenger sowie der Bentley Continental GT, die sportliche Linienführung mit leistungsstarken Motoren verbinden.

Der Kombi hingegen gilt als Inbegriff der Vielseitigkeit. Mit großem Ladeabteil, langer Dachlinie und variabler Rückbank richtet er sich sowohl an Familien, Vielfahrer als auch Menschen mit aktivem Lebensstil. Modelle wie das Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell, der VW Passat Variant oder der Volvo V90 zeigen, dass ein Kombi längst nicht mehr bieder sein muss, sondern Komfort, Dynamik und Stil vereinen kann.

Die Limousine bildet den klassischen Mittelweg. Sie kombiniert sowohl eine elegante Silhouette mit hohem Langstreckenkomfort als auch klarer Trennung von Passagier- und Kofferraum. Gerade im Premiumsegment bleibt die Limousine ein Symbol für Seriosität und Komfort, etwa bei der Mercedes E-Klasse, dem Genesis G80 beziehungsweise Genesis G90 und dem Volvo S90.

Seitliche Frontansicht eines roten VW Tiguan
Klassiker von heute – Der VW Tiguan ist einer der klassischen Vertreter der Kompakt-SUVs.

Ergänzt wird das Angebot durch weitere Karosserieformen wie das Cabrio für maximales Freiheitsgefühl (z.B. Porsche 911 Cabrio), den Roadster als puristischen Zweisitzer (z.b. Mazda MX-5) oder das SUV, das mit erhöhter Sitzposition, robuster Optik und großem Raumangebot den Zeitgeist trifft. Letztere Kategorie ist außerdem sehr breit gefächert. Es gibt vom Klein-SUV (z.b. Seat Arona) über das Kompakt-SUV (z.b. VW Tiguan) bis hin zum Fullsize-SUV (z.b. Audi Q7) oder Luxus-SUV (z.b. Range Rover LWB) nahezu für jedermann eine Nische. Jede Karosserieform folgt dabei einer klaren Idee – und spricht ganz unterschiedliche Bedürfnisse an.

Motoren und Zylinderzahlen – Technik, Charakter und Beispiele

Der Motor ist das Herz eines Fahrzeugs und bestimmt nicht nur Leistung und Verbrauch, sondern auch Klang, Laufkultur und Charakter. Der Reihenmotor gilt als technisch simpel, kompakt und effizient. Besonders verbreitet sind Reihen-Dreizylinder und Reihen-Vierzylinder, etwa im Seat Ibiza 1.0 TSI oder im VW Golf 1.5 TSI. Reihen-Sechszylinder genießen hingegen einen exzellenten Ruf für ihre Laufruhe, ein prominentes Beispiel ist der BMW M340d.

Der heute selten gewordene Fünfzylinder nimmt eine emotionale Sonderstellung ein, da er die Laufkultur eines Vierzylinders mit dem charakteristischen Klang eines Sechszylinders verbindet. Allerdings wird er aktuell nur noch in wenigen Hochleistungsmodellen eingesetzt.

Blick auf den Motorraum des Audi RS 3
Eine Rarität – Der Fünfzylinder kommt nur noch in den Modellen Audi RS 3 (Bild), Audi RS Q3 und Cupra Formentor VZ5 zum Einsatz.

V-Motoren und berühmte W-Motoren

V-Motoren kommen vor allem bei leistungsstärkeren Fahrzeugen zum Einsatz. Denn durch die V-förmige Anordnung der Zylinder lassen sich kompakte Bauformen mit hoher Leistung realisieren. V6-Motoren wie im Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio bieten Sportlichkeit bei noch alltagstauglicher Effizienz. V8-Motoren, etwa im Audi SQ8 TFSI oder im Mercedes-AMG SL 63, stehen für kraftvollen Sound und emotionale Performance. V10-Motoren sind rar geworden, bleiben aber legendär, beispielsweise im Lamborghini Huracán oder im Audi R8. V12-Motoren gelten als Königsklasse klassischer Verbrenner und finden sich etwa im Aston Martin DB11 oder im Rolls-Royce Phantom.

Eine technische Besonderheit stellt der W-Motor dar. Durch eine spezielle Zylinderanordnung lassen sich extrem viele Zylinder auf engem Raum unterbringen. So nutzt der bekannte Bugatti Chiron einen W16-Motor und setzt damit sowohl Maßstäbe in Sachen Leistung als auch Exklusivität.

Eine Sonderrolle nimmt der Kreiskolbenmotor ein, auch Wankelmotor genannt. Statt Kolben arbeiten hier rotierende Elemente, was einen sehr ruhigen Lauf ermöglicht. Aktuell kommt diese Technik allerdings nur noch im Mazda MX-30 R-EV zum Einsatz, wo der Wankelmotor als Generator zur Stromerzeugung dient.

Von Dreizylinder-Effizienz bis zur Sechzehnzylinder-Extreme zeigt sich: Die Zylinderzahl ist mehr als eine technische Angabe – sie ist Ausdruck von Philosophie und Anspruch.

Antriebsarten – Front, Heck oder Allrad?

Die Antriebsart beeinflusst maßgeblich Fahrverhalten, Traktion und Fahrzeugcharakter. Beim Frontantrieb werden die Vorderräder angetrieben. Diese Bauweise ist platzsparend, effizient und sogar kostengünstig, weshalb sie vor allem in Kompakt- und Mittelklassefahrzeugen verbreitet ist. Autos wie der Opel Astra oder der VW Golf profitieren von guter Alltagstauglichkeit und berechenbarem Fahrverhalten.

Der Heckantrieb gilt als fahrdynamisch besonders reizvoll. Hier übernehmen die Hinterräder den Vortrieb, während die Vorderräder ausschließlich lenken. Das sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und ein präziseres Handling, insbesondere bei sportlicher Fahrweise. Klassische Vertreter sind der BMW 3er oder die Toyota Supra, die Heckantrieb bewusst als Teil ihrer Markenidentität pflegen.

Allradantrieb verteilt die Kraft auf alle vier Räder und sorgt für maximale Traktion, besonders bei Nässe, Schnee oder hoher Leistung. Moderne Allradsysteme arbeiten zudem variabel und schalten je nach Bedarf einzelne Achsen zu. Modelle wie der BMW X7, der Subaru Outback oder der Lamborghini Aventador verbinden Sicherheit, Performance und Stabilität auf hohem Niveau.

CX-80 AWD Schriftzug am Heck
4WD, AWD, 4×4 und Co. – Viele Hersteller – hier Mazda – kennzeichnen Allrad-Modelle mit einem separaten Badge.

Welche Antriebsart die richtige ist, hängt stark vom Einsatzzweck ab – vom effizienten Alltagsauto bis zum sportlichen Fahrerlebnis.

Hybridarten – elektrifizierte Vielfalt im Überblick

Hybridantriebe schlagen die Brücke zwischen klassischem Verbrennungsmotor und Elektromobilität. Der Mildhybrid (MHEV) nutzt einen kleinen Elektromotor, der den Verbrenner beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützt. Rein elektrisches Fahren ist nicht möglich, dafür sinken Verbrauch und Emissionen spürbar. Typische Vertreter sind viele aktuelle Modelle von Audi, BMW oder Mercedes-Benz mit 48-Volt-Technik.

Der Vollhybrid (HEV) geht einen Schritt weiter. Hier kann das Fahrzeug kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen, ohne externe Lademöglichkeit. Der Akku lädt sich während der Fahrt selbst. Besonders bekannt ist diese Technik aus dem Toyota Prius oder dem Toyota Corolla Hybrid, die auf hohe Effizienz im Stadtverkehr ausgelegt sind.

PHEV-Schriftzug am Kia XCeed
Im Trend – Plug-in Hybridfahrzeuge werden oft mit dem Kürzel „PHEV“ ausgezeichnet. Hier im Falle des Kia XCeed Plug-in Hybrid.

Der Plug-in-Hybrid (PHEV) kombiniert beide Welten sogar noch konsequenter. Dank größerer Batterie kann er je nach Modell 40 bis über 100 Kilometer rein elektrisch fahren und wird außerdem extern geladen. Auf längeren Strecken übernimmt der Verbrenner. Fahrzeuge wie der Honda CR-V, der Mercedes GLC 300 de (als Diesel-PHEV) oder der Mitsubishi Outlander PHEV richten sich an Fahrer, die im Alltag elektrisch unterwegs sein wollen, aber keine Reichweitenangst haben möchten.

Hybrid ist damit kein einheitliches Konzept, sondern ein Sammelbegriff für unterschiedliche technische Lösungen – je nach Nutzungsprofil und Anspruch.

Text: NEU!

Fotos: NEU!

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner