Im Maserati GranCabrio Folgore Test sitzen wir in einem Auto, dessen Seltenheit sich ausnahmsweise nicht allein durch seinen Preis erklärt. Ein großes, luxuriöses Cabrio mit vier Sitzen und rein elektrischem Antrieb findet sich schließlich nicht an jeder Straßenecke. Dazu kommen eine lange Motorhaube, italienisches Leder und eine Leistung, die selbst ausgesprochen gelassene Beifahrer kurz aus ihrer inneren Mitte holen dürfte. Im MaxBoost stehen rund 830 PS bereit. Für den Weg zum nächsten Eiscafé sollte das reichen.
Unser dunkelblaues Exemplar macht es uns zunächst leicht, diesen Maserati zu mögen. Seine Proportionen sind elegant, der Innenraum fühlt sich teuer an, und die Sitze bleiben auch dann angenehm, wenn die Fahrt länger dauert als ursprünglich geplant. Wer das Dach öffnet, erlebt außerdem eine Form von Luxus, für die es keine Zahl im Datenblatt gibt: warme Luft im Nacken, feiner Lederduft und erstaunlich wenig akustische Aufregung.
Ganz ohne Schrullen geht es allerdings nicht. Maserati nennt den Nackenwärmer „Halstuch“, verlangt für ein Windschott noch einmal Aufpreis und hat die Bedienung des Verdecks auf einen Touchscreen verlegt. Beim Gepäck wiederum empfiehlt sich eine gewisse Großzügigkeit gegenüber dem eigenen Verzicht. Das GranCabrio bietet viel Auto, aber ausgesprochen wenig Kofferraum.
Spannender als diese praktischen Kompromisse ist die Frage nach seinem Charakter. Die Beschleunigung beeindruckt uns schon im normalen GT-Modus. Leistung, Lenkung und Traktion passen überzeugend zusammen; das offene Elektroauto kann entspannt reisen und ebenso nachdrücklich beschleunigen. Trotzdem verbindet sich mit dem Dreizack für uns mehr als souveräner Vortrieb und eine hochwertige Lederausstattung. Zu einem Maserati gehört auch jene mechanische Emotionalität, die sich mit zusätzlicher Motorleistung nur bedingt ersetzen lässt.
Der Folgore bringt damit beste Voraussetzungen für ein außergewöhnliches Luxuscabrio mit. Ob er uns auch als Maserati erreicht, entscheidet sich in unserem Test zwischen dem ersten kräftigen Gasbefehl und dem Wunsch, anschließend noch eine Runde zu fahren. Fahrbericht.
Der Look
Wer diesen Italiener zum ersten Mal betrachtet, kann nicht sofort auf dessen Antriebsart schließen. Das gefällt uns. Die lange Motorhaube, die weit nach hinten gerückte Passagierkabine und die kräftigen hinteren Kotflügel geben dem Maserati GranCabrio Folgore eine ausgesprochen verführerische Figur. Die flache Front streckt den Wagen zusätzlich, während die gewölbten Flächen über den Rädern für die nötige körperliche Präsenz sorgen. Hier darf ein Gran Turismo noch ein bisschen verschwenderisch aussehen. Schließlich hat auch niemand einen italienischen Maßanzug erfunden, um darin möglichst effizient die Mülltonnen herauszustellen.
Unser Dunkelblau – bei Maserati Blu Modena genannt – passt hervorragend zu dieser Karosserie. In den schattigen Partien wirkt es zurückhaltend und tief, auf den Rundungen kommt der blaue Farbton deutlich stärker durch. Dadurch lassen sich die ausgeprägten Schultern und die Konturen der Haube schön ablesen. Gerade zusammen mit dem braunen Innenraum entsteht eine Farbkombination, die erstaunlich wenig Überzeugungsarbeit leisten muss. Der Geschmack ist erkennbar vorhanden; über die finanziellen Voraussetzungen sprechen wir später.
Vorn beansprucht der große Kühlergrill mit seinem Dreizack standesgemäß Aufmerksamkeit. Die hochgezogenen Scheinwerfer und die tief sitzenden Öffnungen geben dem Gesicht dazu einen konzentrierten Ausdruck. Schön ist, wie die Konturen der Haube in die vorderen Kotflügel übergehen. Aus schrägem Blickwinkel wirkt das GranCabrio hier besonders plastisch. Die kleinen Folgore-Schriftzüge und die drei charakteristischen Zierelemente an den Flanken entdeckt man erst beim zweiten Hinsehen. Letztere sind beim Folgore dezent beleuchtet. Selbst der Schmuck steht hier unter Strom.
Auch die großen, aufwendig gezeichneten Räder tragen viel zum Auftritt bei. Ihre hellen und dunklen Flächen bringen Struktur in die Seitenansicht. Dahinter setzen die in Dunkelkupfer lackierten Bremssättel einen warmen Akzent. Die dafür aufgerufenen 1.785 Euro lassen sich hervorragend mit einer ganz persönlichen Vorliebe begründen. Mit Vernunft würde man sich an dieser Stelle ohnehin nur unnötig aufhalten.
Das schwarze Stoffverdeck fügt sich geschlossen sauber in die Silhouette ein. Seine dunkle Fläche harmoniert mit dem Lack, während die geschwungene Dachlinie den Blick bis zu den hinteren Schultern führt. Geöffnet tritt das braune Leder stärker hervor. Über der niedrigen Seitenlinie stehen dann die Kopfstützen wie sorgfältig platzierte Einrichtungsstücke eines italienischen Salons. Einer mit bemerkenswert großen Rädern.
Und innen?
Im Innenraum des Maserati GranCabrio Folgore setzt sich der gute erste Eindruck fort. Das braune Leder, die Kontrastnähte und die hochwertigen Dekorflächen ergeben ein Ambiente, das dem Preis des Autos angemessen ist. Die Materialien überzeugen auch beim Anfassen, und die Verarbeitung gibt uns wenig Anlass zur Kritik. Wer den geschlossenen GranTurismo kennt, findet sich hier schnell zurecht. Maserati hat dessen Cockpit weitgehend übernommen. Angesichts dieser Umgebung darf man das durchaus als erfreuliche Form mangelnder Experimentierfreude verstehen.
Besonders gut gefallen uns die Vordersitze. Ihre Polsterung und die Qualität der Lederbezüge passen ausgezeichnet zum Anspruch eines luxuriösen Reisewagens. Auch nach längerer Fahrt sitzen wir hier ausgesprochen angenehm. Vorne haben wir zudem ausreichend Platz, um es uns bequem zu machen. Der Innenraum vermittelt damit genau jene entspannte Großzügigkeit, die wir uns von einem offenen Gran Turismo wünschen.
Bei der Bedienung wird das Verhältnis etwas temperamentvoller. Die echten Tasten am Lenkrad gefallen uns, ebenso die Möglichkeit, die Lautstärke über die Bedienelemente dahinter zu regeln. Der untere Touchscreen für Klima- und Komfortfunktionen verlangt dagegen mehr Hinsehen, als uns lieb ist. Eine kleine Temperaturkorrektur sollte beiläufig gelingen. Hier fühlt sie sich gelegentlich an wie eine kurze Audienz beim zuständigen Bildschirm.
Oben auf der Armaturentafel sitzt die digitale Maserati-Uhr. Sie kann neben der Uhrzeit einen Kompass, ein G-Meter und die Stellung von Gas- und Bremspedal anzeigen. Letzteres dürfte vor allem Menschen erfreuen, die ihrer eigenen Fußarbeit endlich die gebührende öffentliche Anerkennung verschaffen möchten. Wir hätten eine schöne analoge Uhr bevorzugt. Sie würde hervorragend zu Leder, Formen und Atmosphäre dieses Cockpits passen und hätte mit der Anzeige der Uhrzeit bereits eine gesellschaftlich anerkannte Aufgabe.
Für deutlich mehr Zuneigung sorgt der Nackenwärmer, der im deutschen Menü allen Ernstes „Halstuch“ heißt. Seine warme Luft empfinden wir beim offenen Fahren als ausgesprochen angenehm. Dazu gesellt sich der feine Duft des Leders, der uns zusammen mit der Wärme erreicht. Diese Mischung aus Sitzkomfort, Wärme und Ledergeruch besitzt mehr sinnlichen Reiz als manche aufwendig inszenierte Luxusfunktion. Man sitzt hier, lässt sich ein wenig verwöhnen und versteht plötzlich sehr gut, warum Italiener aus einfachen Zutaten so viel machen können.
Der Antrieb des Maserati GranCabrio Folgore
Drei Elektromotoren treiben das Maserati GranCabrio Folgore an: einer sitzt an der Vorderachse, zwei arbeiten hinten. Gemeinsam leisten sie regulär 560 kW beziehungsweise 761 PS. Im MaxBoost steigt die Leistung auf 610 kW, also rund 830 PS; das maximale Drehmoment beträgt 1.350 Nm. Maserati nennt 2,8 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und 290 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die beiden hinteren Motoren ermöglichen zudem eine gezielte Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Hinterrädern.
Schon im normalen GT-Modus fühlt sich der Vortrieb ausgesprochen heftig an. Ein kräftiger Gasbefehl, und der eben noch so gelassene Luxusgleiter bekommt eine bemerkenswerte Dringlichkeit. Der Druck in die Sitzlehne passt nur bedingt zu Lederduft und gepflegter Cabrio-Eleganz. Offenbar hat man in Modena beim Thema Zurückhaltung eine recht großzügige Ausnahmeregelung für das rechte Pedal beschlossen.
Sport und Corsa verschärfen diesen Eindruck nochmals deutlich. Der Wechsel gegenüber GT ist klar spürbar, die Leistungsentfaltung wirkt nachdrücklicher und das ganze Auto angriffslustiger. Max Range setzt dagegen bewusst andere Prioritäten und nimmt den Antrieb deutlich zurück. Wir würden diesen Modus vor allem dann wählen, wenn die verbliebene Energie möglichst lange reichen soll. Für den genussvollen Teil der Fahrt interessieren uns die anderen Einstellungen erheblich mehr.
Wie gut sich diese enorme Leistung dosieren lässt, gehört zu den erfreulichsten Eigenschaften des Folgore. Der rechte Fuß kann den Vortrieb fein einteilen. Dazu passen die harmonische Lenkung und die überzeugende Traktion. So lässt sich das GranCabrio sehr entspannt bewegen, obwohl jederzeit ausgesprochen unentspannte Beschleunigung möglich wäre.
Seine 2,3 Tonnen bleiben dabei spürbar. Trotzdem überzeugt uns auch das Kurvenverhalten. Lenkung, Kraftentfaltung und Traktion arbeiten stimmig zusammen; das Gewicht steht einer gelungenen Abstimmung keineswegs im Weg. Die Leichtfüßigkeit eines deutlich leichteren Sportwagens sollte man dennoch nicht erwarten. Besonders eindrucksvoll bleibt, mit welcher Vehemenz dieser luxuriöse Viersitzer beschleunigt. Da bekommt der Begriff „Reisekomfort“ für einen Moment eine recht athletische Auslegung.
Auf schlechteren Straßen bietet das Fahrwerk ordentlichen Komfort. Die demonstrative Gelassenheit eines Bentley Continental erreicht es dabei nicht, doch insgesamt passt die Federung gut zum vielseitigen Charakter des Autos. Auch das Bremsgefühl gefällt uns. Die Rekuperation fügt sich unauffällig in den Fahrbetrieb ein; störende Übergänge nehmen wir keine wahr.
Akustisch bleibt uns der Folgore bei all dem allerdings etwas schuldig, was wir mit einem Maserati verbinden. Die Arbeit eines charaktervollen Verbrennungsmotors hat für uns einen eigenen Reiz, gerade unter freiem Himmel. Der elektrische Antrieb liefert enorme körperliche Eindrücke. Die mechanische Emotionalität eines Nettuno-V6 oder gar eines V8 vermissen wir trotzdem. Wie viel sinnlichen Reiz Maseratis Nettuno-V6 entwickeln kann, haben wir bereits im Test des Maserati Grecale Trofeo erlebt.
Alltag & Verbrauch
Bei geschlossenem Verdeck zeigt das Maserati GranCabrio Folgore erfreuliche Reisemanieren. Die Geräuschkulisse liegt nach unserem Eindruck nur unwesentlich über der des Coupés. Das hochwertige Stoffdach schirmt die Insassen gut ab. Zusammen mit den bequemen Sitzen entsteht ein angenehm ruhiges Reiseauto, in dem auch längere Etappen entspannt gelingen.
Offen genügt innerorts zunächst der freie Himmel. Ohne Windschott bleiben die Verwirbelungen hier gut erträglich. Auf Landstraße und Autobahn nimmt die Luftbewegung im Innenraum allerdings deutlich zu. Dann setzen wir das Windschott ein, das Maserati mit zusätzlichen 595 Euro berechnet. Bei einem Cabrio dieser Preisklasse wirkt das erstaunlich kleinlich. Offenbar gehört selbst die Abwesenheit von Zugluft bereits zur persönlichen Individualisierung.
Grundsätzlich lässt sich der Fond durchaus nutzen. Kleinere Erwachsene können hier vernünftig sitzen, gerade bei geöffnetem Dach. Vorne herrschen ohnehin gute Platzverhältnisse. So besitzt das GranCabrio tatsächlich einen praktischen Mehrwert gegenüber einem reinen Zweisitzer. Zu viert offen zu fahren bedeutet allerdings auch, auf den Windschutz hinter den Vordersitzen zu verzichten.
Das Verdeck selbst lässt sich laut Maserati bis 50 km/h betätigen. Bei bereits geöffneten Seitenscheiben nennt der Hersteller 14 Sekunden zum Öffnen und 16 zum Schließen. Seine Bedienung verlangt zunächst die Auswahl des Cabrio-Menüs auf dem unteren Display. Anschließend wird über den Bildschirm gewischt und der Finger dort gehalten. „Durchziehen und halten“ lautet die passende Anweisung. Für einen alltäglichen Handgriff gönnt uns Maserati damit eine kleine Einheit Bildschirmgymnastik.
Deutlich weniger großzügig fällt der Kofferraum aus. 151 Liter stehen bei geschlossenem Dach zur Verfügung, offen bleiben 114 Liter. Für ein derart großes Auto ist das ausgesprochen wenig. Selbst beim Wochenendgepäck für eine Person sollte man deshalb sorgfältig planen; weiche Taschen erscheinen uns erheblich passender als eine ausgedehnte Hartschalenkollektion. Mit geschlossenem Dach wird der Stauraum etwas brauchbarer, bleibt aber dennoch klein. Wer gern mit mehreren Gepäckstücken reist, sollte deren Unterbringung vor dem Kauf ganz konkret ausprobieren. Die italienische Garderobe verlangt hier eine gewisse britische Selbstdisziplin.
Im gemischten Testbetrieb ermittelten wir einen kombinierten Verbrauch von glatt 23,0 kWh auf 100 Kilometer. Unser Durchschnitt ohne Autobahn lag bei 20,2 kWh auf 100 Kilometer. Für dieses schwere, enorm leistungsstarke Cabrio sind das ordentliche Werte.
Auf unserer Sparrunde begnügte sich der Folgore mit 14,5 kWh auf 100 Kilometer. Das große Cabrio kann also durchaus genügsam unterwegs sein, wenn man sein Leistungsvermögen entsprechend zurückhaltend abruft. Dass der Dreizack gelegentlich auch Maß halten kann, nehmen wir erfreut zur Kenntnis.
Bei sehr schnellen Autobahnfahrten mit Spitzen bis Tempo 294 stieg der Verbrauch dagegen auf rund 44 kWh auf 100 Kilometer. Das entspricht ungefähr dem Dreifachen unseres Sparrundenwerts und macht deutlich, wie weit die Verbrauchswerte je nach Fahrprofil auseinanderliegen. Die nächsten Ladestopps rücken bei einem solchen Energiebedarf entsprechend näher zusammen. Auch italienischer Übermut hat schließlich einen Stromzähler.
Laden & Reichweite
Der Akku des Maserati GranCabrio Folgore besitzt eine Bruttokapazität von 92,5 kWh, davon sind 83 kWh nutzbar. Das 800-Volt-System erlaubt laut Hersteller an geeigneten Schnellladesäulen bis zu 270 kW Ladeleistung. Uns interessieren vor allem die daraus entstehenden Standzeiten. Und die fallen über weite Teile des Ladevorgangs erfreulich kurz aus.
Von 20 auf 80 Prozent benötigte unser Testwagen genau 20 Minuten. Weitere fünf Minuten genügten für 90 Prozent; insgesamt waren seit dem Start bei 20 Prozent also 25 Minuten vergangen. Damit lässt sich bei Bedarf auch oberhalb der häufig anvisierten 80-Prozent-Marke noch zügig zusätzliche Energie nachladen.
Von 90 auf 99 Prozent vergingen weitere sechs Minuten. Erst das letzte Prozent entwickelte einen ausgeprägten Hang zur Gemütlichkeit: Allein von 99 auf 100 Prozent warteten wir sieben Minuten. Der gesamte Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent dauerte dadurch 38 Minuten. Offenbar reserviert Maserati hier noch Zeit für einen zweiten Espresso. Unterwegs würden wir uns diese zusätzliche Wartezeit auf das letzte Prozent bei ausreichender Reichweite sparen.
Am Wechselstromanschluss sind laut Hersteller bis zu 22 kW möglich. Wer zu Hause oder am Ziel entsprechend laden möchte, benötigt dafür einen Anschluss beziehungsweise eine Wallbox, die diese Leistung bereitstellen kann. Das macht leistungsfähige öffentliche AC-Ladepunkte auch für kürzere Aufenthalte interessant.
Die offizielle WLTP-Reichweite des getesteten Modellstands beträgt je nach Konfiguration 419 bis 449 Kilometer. Aus unseren Verbrauchswerten und den 83 kWh nutzbarer Batteriekapazität ergeben sich rechnerisch rund 360 Kilometer im gemischten Betrieb und etwa 410 Kilometer ohne Autobahn. Der Sparrundenwert entspricht rund 570 Kilometern, unser sehr schnelles Autobahnprofil dagegen nur etwa 190 Kilometern. Diese Hochrechnungen beziehen sich jeweils auf die gesamte nutzbare Akkuladung.
Assistenz, Technik & Ausstattung
Beim Infotainment setzt das GranCabrio Folgore auf den Maserati Intelligent Assistant, kurz MIA. Das zentrale Display misst 12,3 Zoll, darunter sitzt der 8,8 Zoll große Komfortbildschirm. Apple CarPlay und Android Auto lassen sich kabellos einbinden, was im Test störungsfrei funktionierte. Zum Funktionsangebot für den elektrischen Antrieb gehören außerdem eine Ladeplanung über die Navigation und die Vorkonditionierung der Batterie für das Schnellladen. Technisch bringt der Italiener damit die wichtigen Voraussetzungen für den elektrischen Reisealltag mit.
Zum verfügbaren Assistenzangebot der Baureihe zählen je nach Ausstattung eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go-Funktion, aktive Spurunterstützung, eine Totwinkelüberwachung und eine Notbremsfunktion beim Rückwärtsfahren. Maserati bündelt weitergehende Unterstützung unter der Bezeichnung Active Driving Assist. Der Umfang der Fahrhilfen verdient bei der Konfiguration deshalb ebenso Aufmerksamkeit wie Lederfarben und Felgendesigns. Auch wenn die beiden letztgenannten Themen vermutlich die schöneren Diskussionen am Abendessenstisch ergeben.
Das Digitale Komfortpaket unseres Testwagens kostet 3.332 Euro und umfasst ein Head-up-Display sowie eine 360-Grad-Kamera. Diese Kombination erscheint uns für ein großes, flach gebautes Cabrio sinnvoll. Das Head-up-Display bringt wichtige Fahrinformationen ins direkte Blickfeld, während die Rundumsichtkamera die Umgebung des Autos aus mehreren Perspektiven zeigt. Gerade beim Rangieren ist eine zusätzliche Übersicht über die ausladende Karosserie willkommen.
Das Komfortpaket kostet 2.797 Euro und ergänzt eine Sitzbelüftung vorne, einen Alcantara-Dachhimmel und den HomeLink-Garagentoröffner. Die Sitzbelüftung passt gut zu einem Auto, dessen wichtigste Freizeitbeschäftigung das Offenfahren ist. HomeLink kann wiederum kompatible Garagentore bedienen. Ein kleines Detail, das im Alltag womöglich häufiger gebraucht wird als einige der sehr ambitionierten Anzeigen dieses Cockpits.
Für die Musik ist in unserem Exemplar das optionale Sonus-faber-High-Premium-Audiosystem mit 16 Lautsprechern zuständig, das mit 4.403 Euro berechnet wird. Es liefert einen ziemlich guten Klang und fügt sich stimmig in den luxuriösen Charakter des GranCabrio ein.
Bei der Diebstahlwarnanlage wird die Aufpreisliste noch einmal ausgesprochen selbstbewusst: 2.380 Euro verlangt Maserati dafür. Da muss man selbst mit britischer Contenance kurz schlucken. Das Raucherpaket kostet dagegen gerade einmal 60 Euro. Entweder hat man in Modena ein besonders großes Herz für rauchende Kunden, oder man rechnet damit, dass ohnehin kaum jemand den wunderbaren Lederduft gegen Zigarettenrauch eintauschen möchte.
Varianten & Preise des Maserati GranCabrio Folgore
Die aktuelle GranCabrio-Palette bietet die Wahl zwischen dem Nettuno-V6 und rein elektrischem Antrieb. Im deutschen Konfigurator beginnt das GranCabrio mit V6 bei 171.258 Euro, der stärkere Trofeo bei 209.933 Euro. Für den Folgore werden mindestens 168.769 Euro aufgerufen. Damit ist ausgerechnet die elektrische Version derzeit der günstigste Einstieg in die offene Baureihe. Beim Wort „günstig“ bitten wir allerdings um die in diesem Umfeld übliche Großzügigkeit.
Diese Basispreise beziehen sich auf das aktuell konfigurierbare Modelljahr 2027. In einer unserem Testwagen vergleichbaren Nachkonfiguration erreichen wir 191.439 Euro. Gegenüber dem Folgore-Grundpreis sind das 22.670 Euro zusätzlich. Die Preisbasis ist damit aktuell; die Fahreindrücke und Messwerte dieses Berichts beziehen sich auf den getesteten Modellstand.
Einen ausgesprochen schönen Anteil an der Rechnung hat die Lackierung Blu Modena für 3.808 Euro. Das dunkle Blau betont die eleganten Proportionen und gibt dem Folgore jene vornehme Sinnlichkeit, die wir an diesem Exemplar mögen. Dazu passt das braune Lederinterieur für 1.190 Euro hervorragend. Gemessen am gesamten Fahrzeugpreis wirkt dieser Aufschlag fast zurückhaltend. Blau außen, warmes Braun innen: Für diese Kombination würden wir bei der Konfiguration durchaus noch einmal schwach werden.
Weitere 1.785 Euro kosten die in Dunkelkupfer lackierten Bremssättel. Sie ergänzen die Farbkombination um einen schönen Akzent; ob einem dieses Detail den Betrag wert ist, bleibt eine persönliche Entscheidung. Die wichtigsten Komfort- und Technikausstattungen haben wir im vorherigen Kapitel bereits eingeordnet. Bei unserer Auswahl hätten die Rundumsichtkamera und die Sitzbelüftung einen hohen Stellenwert. Und das Windschott würden wir angesichts unserer Erfahrungen beim offenen Fahren ebenfalls einplanen – selbst wenn wir beim separaten Aufpreis weiterhin sehr demonstrativ eine Augenbraue heben.
Ungeachtet der gewählten Version erhält jedes GranCabrio eine Maserati-Neuwagengarantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung.
Kundenfeedback
Für das GranCabrio Folgore ist öffentlich zugängliches Kundenfeedback bislang dünn gesät. In den von uns ausgewerteten Diskussionen finden sich deutlich mehr Kaufinteressenten als ausführliche Erfahrungsberichte von Besitzern. Für ein belastbares Bild der Langzeitzuverlässigkeit reicht diese Grundlage nicht. Die automobile Exklusivität sorgt hier also auch für einen ausgesprochen kleinen Gesprächskreis.
Ein konkreter Nutzerbeitrag zum offenen Folgore hebt die Wirkung des Windschotts bei höherem Tempo hervor. Das deckt sich mit unseren Erfahrungen auf Landstraße und Autobahn. Derselbe Nutzer empfindet die Federung bereits im GT-Modus als vergleichsweise straff und bemängelt die für ihn ungünstige Form der Kopfstützen. Insgesamt fällt sein Urteil über das Auto dennoch sehr positiv aus. Gerade die Einschätzung der Sitze zeigt, wie persönlich solche Eindrücke sind: Wir haben den Sitzkomfort unseres Testwagens auch auf längeren Strecken sehr geschätzt.
Ein Besitzer des eng verwandten GranTurismo Folgore, Modelljahr 2026, beschreibt sein Coupé nach rund zwei Monaten Besitz als „gut verarbeitet“ und „solide zusammengefügt“. Das ist ein erfreulicher erster Eindruck, betrifft aber ausdrücklich das geschlossene Schwestermodell. Eine Langzeitaussage zum GranCabrio lässt sich daraus ebenso wenig ableiten wie eine verlässliche Liste typischer Schwachstellen. Dafür bleiben die konkret zuordenbaren Erfahrungen mit dem elektrischen Cabrio zu spärlich.
Für wen eignet sich das Maserati GranCabrio Folgore?
Das Maserati GranCabrio Folgore eignet sich für zahlungskräftige Cabriofahrer, die bewusst elektrisch unterwegs sein möchten und dabei großen Wert auf Design, hochwertige Materialien und Sitzkomfort legen. Wer beim Offenfahren die Ruhe genießt, sich vom Lederduft verwöhnen lässt und bei Bedarf enorme Beschleunigung abrufen möchte, gehört zur passenden Zielgruppe. Der Folgore verbindet diese Wünsche überzeugend miteinander.
Besonders gut passt er zu Menschen, die überwiegend zu zweit und mit überschaubarem Gepäck reisen. Für gelegentliche Mitfahrer bieten die Rücksitze einen echten Zusatznutzen, sofern diese nicht zu groß sind. Eine eigene Lademöglichkeit oder ein verlässlicher Ladepunkt am regelmäßigen Ziel passt gut zu diesem Nutzungsprofil.
Auch Fahrer, die entspannt cruisen und zwischendurch das Leistungspotenzial auskosten möchten, sind hier richtig. Der Antrieb lässt sich fein dosieren, Lenkung und Traktion passen dazu. Seine sehr unterschiedlichen Fahrcharaktere machen den Maserati zu einem vielseitigen Genussauto. Die passende Kundschaft schätzt italienische Eleganz und einen Antritt, bei dem die britische Contenance kurz den Halt verliert.
Für wen eignet sich das Maserati GranCabrio Folgore nicht?
Das Maserati GranCabrio Folgore eignet sich nicht für Käufer, die von einem Maserati vor allem einen charaktervollen Verbrennungsmotor und dessen Klang erwarten. Diese Form der Emotionalität fehlt uns hier. Wer gerade deswegen zum Dreizack greift, bekommt mit dem elektrischen Antrieb nicht das gesuchte Erlebnis. Auch die enorme Beschleunigung ersetzt es nicht.
Ungeeignet ist er ebenso für Menschen, die regelmäßig mit viel Gepäck reisen oder vier Personen samt Reiseausstattung unterbringen müssen. Der Kofferraum ist dafür zu klein. Wer zu viert offen auf Landstraße oder Autobahn fahren und zugleich den wirksamen Windschutz des Windschotts nutzen möchte, scheitert ebenfalls am Konzept: Mit eingesetztem Windschott lassen sich die Rücksitze nicht besetzen.
Nicht geeignet ist der Folgore außerdem für Fahrer, die sehr schnelle Autobahnetappen mit großen Reichweiten zwischen den Ladestopps verbinden wollen. Unsere dabei gemessenen 44 kWh auf 100 Kilometer begrenzen die Etappenlänge deutlich. Für diesen Anspruch ist das elektrische Cabrio die falsche Wahl.
Wer wichtige Komfortfunktionen ausschließlich über direkt greifbare Tasten und Schalter bedienen möchte, findet hier ebenfalls nicht das passende Auto. Die Klima- und Verdecksteuerung über den unteren Touchscreen gehört fest zum Bedienkonzept. Wer das ablehnt, wird mit diesem Maserati nicht glücklich.
Fazit zum Maserati GranCabrio Folgore
Das Maserati GranCabrio Folgore macht es einem verdammt leicht, schwach zu werden. Blu Modena, braunes Leder, offene Luft und dieser wunderbar warme Lederduft aus dem „Halstuch“: Der Italiener versteht durchaus etwas von Verführung. Dazu kommen bequeme Sitze, ein hochwertiger Innenraum und die angenehme Ruhe bei geschlossenem Dach.
Sein Antrieb ist eine Wucht. Die Beschleunigung wirkt brutal, lässt sich aber fein dosieren. Lenkung, Traktion und Kurvenverhalten passen überzeugend dazu. Der Folgore beherrscht das entspannte Cruisen ebenso wie den nachdrücklichen Angriff auf die Gelassenheit seiner Mitfahrer. Auch die Ladezeiten gefallen uns. Dieses Cabrio hat deutlich mehr zu bieten als einen spektakulären Sprintwert.
Der winzige Kofferraum, die umständliche Touchbedienung und manche selbstbewusst kalkulierten Extras verlangen allerdings Kompromisse, die uns bei diesem Preis schwerfallen. Bei sehr schneller Autobahnfahrt begrenzt zudem der hohe Verbrauch die Etappenlänge deutlich.
Unsere größte Einschränkung bleibt trotzdem eine emotionale. Uns fehlt die mechanische Sinnlichkeit eines charaktervollen Verbrennungsmotors. Für unser persönliches Maserati-Gefühl gehört jedoch auch der Klang dazu. Wir hätten diesen wunderschönen Italiener deshalb lieber mit Nettuno-V6. Manche Verführungen brauchen eben eine Stimme. Als luxuriöses Elektro-Cabrio überzeugt der Folgore allerdings mit einem eigenständigen, reizvollen Charakter auf ganzer Linie.
Konkurrenz & Vergleich
Bei der Suche nach Konkurrenten wird deutlich, wie ungewöhnlich das Maserati GranCabrio Folgore positioniert ist. Elektrisch fahren, das Dach öffnen und dabei den Anspruch eines großen Luxus-GT erfüllen: Diese Kombination verkleinert das Vergleichsfeld erheblich. Die elektrischen Alternativen zeigen deshalb vor allem, wie unterschiedlich sich das Offenfahren unter Strom interpretieren lässt.
Der MG Cyberster ist der naheliegendste elektrische Vergleichspartner. Der zweisitzige Roadster beginnt bei 65.990 Euro und leistet mit Heckantrieb 340 PS. Seine kombinierte WLTP-Reichweite beträgt bis zu 507 Kilometer. Als allradgetriebener XPOWER bringt er 510 PS mit und erreicht bis zu 443 Kilometer nach WLTP. Beide Varianten laden mit bis zu 144 kW Gleichstrom. Wer vor allem elektrischen Fahrspaß unter freiem Himmel sucht, findet hier eine interessante und erheblich günstigere Alternative. Der Luxusanspruch und das viersitzige GT-Konzept des Folgore stehen beim MG allerdings nicht im Mittelpunkt.
Zum kleinen Kreis elektrischer Offenfahrzeuge gehören auch der Fiat 500 Elektro Cabrio (Test des Fiat 500 Elektro) und der Abarth 500e Cabrio. Der Fiat startet als Pop mit 95 PS bei 28.990 Euro und erreicht bis zu 190 Kilometer nach WLTP. Mit 118 PS und größerer Batterie beginnt er bei 33.990 Euro; die kombinierte WLTP-Reichweite des Cabrios liegt je nach Ausstattung zwischen 299 und 310 Kilometern. Der Abarth 500e Cabrio bietet 155 PS, kostet ab 40.990 Euro und kommt je nach Ausführung auf rund 250 Kilometer WLTP-Reichweite. Beide spielen hinsichtlich Größe, Leistung und Preis in einer völlig anderen Klasse als der Maserati. In diese Marktbetrachtung gehören sie trotzdem. Wenn die Konkurrenzsuche für einen Maserati beim Fiat 500 ankommt, hat der Markt offenkundig noch ein paar freie Plätze.
Eine künftige Alternative könnte der angekündigte Polestar 6 werden. Polestar führt den elektrischen Roadster weiterhin als geplantes Modell. Wir betrachten ihn deshalb als Ausblick; als bereits verfügbaren Konkurrenten können wir ihn derzeit nicht einordnen. Zusätzliche Auswahl wäre in diesem Segment jedenfalls willkommen.
Wer bei der Antriebsart offen ist, findet deutlich mehr Vergleichsmöglichkeiten. Der Mercedes-AMG SL bietet ein luxuriöses 2+2-Konzept und kräftige V8-Versionen (Test des Mercedes-AMG SL 63); als SL 63 S E Performance besitzt er einen Hybridantrieb. Er ist ausdrücklich kein rein elektrischer Gegenpart zum Folgore.
Beim Porsche 911 kommt das Turbo S Cabriolet mit 711 PS Systemleistung dem Maserati leistungsmäßig am nächsten. Sein T-Hybrid-Antrieb verbindet einen Sechszylinder-Boxermotor mit elektrischer Unterstützung; ein reines Elektroauto ist auch dieser Porsche nicht. Der Grundpreis von 285.200 Euro liegt allerdings deutlich über dem des Folgore. Preislich näher liegt das Carrera GTS Cabriolet mit 541 PS und einem Grundpreis von 191.300 Euro. Einen 911, der Leistung und Preis des Maserati gleichzeitig eng abdeckt, finden wir damit nicht.
Der Aston Martin DB12 Volante setzt auf einen V8-Benziner mit 680 PS und beginnt bei 244.500 Euro. Der Bentley Continental GTC bietet in seiner Einstiegsversion ebenfalls 680 PS Systemleistung, hier aus einem V8-Plug-in-Hybridantrieb (Test des Bentley Continental GTC S). Sein Grundpreis beträgt 268.000 Euro. Beide gehören beim Anspruch an einen exklusiven offenen GT ins Vergleichsfeld, sind aber ausdrücklich keine reinen Elektroautos.
Bei Ferrari ist der neue Amalfi Spider der passende Vergleichspartner. Sein 3,9-Liter-V8-Biturbo leistet 640 PS, der Grundpreis beträgt 270.000 Euro. Mit Frontmittelmotor, Stoffverdeck und 2+2-Sitzkonzept kommt er der Idee eines offenen italienischen Gran Turismo nahe, allerdings kostet er deutlich mehr als der Folgore. Er fährt ausschließlich mit Benzin und liefert damit auch jenen mechanischen Soundtrack, den wir im Maserati vermissen. Die Verführung aus Maranello hat also eine Stimme. Und eine ausgesprochen selbstbewusste Preisvorstellung. Die ersten Auslieferungen des Amalfi Spider sind für Anfang 2027 angekündigt.
Im eigenen Haus stehen schließlich das GranCabrio mit Nettuno-V6 und der stärkere Trofeo bereit. Zum aktuell konfigurierbaren Modelljahr 2027 bietet das GranCabrio 490 PS ab 171.258 Euro, der Trofeo 590 PS ab 209.933 Euro. Auch sie sind Benziner. Für die Entscheidung zwischen elektrischer Kraftentfaltung und klassischem Maserati-Klang liefern sie den unmittelbarsten Vergleich.
Text / Fotos: NEU!
Kamera: Canon EOS 6D
Vorteile ✅
- Enorme, fein dosierbare Leistung mit bis zu 830 PS im MaxBoost.
- Hochwertige Materialien und sehr gute Verarbeitung.
- Bequeme Sitze und angenehme Ruhe bei geschlossenem Dach.
- Überzeugendes Kurvenverhalten und gute Traktion.
- Zügiges Schnellladen: von 20 auf 80 Prozent in 20 Minuten.
Nachteile ❌
- Sehr kleiner Kofferraum, besonders bei geöffnetem Dach.
- Umständliche Touchbedienung für Klima und Verdeck.
- Teure Extras, selbst das Windschott kostet Aufpreis.
- Der charaktervolle Klang eines Maserati-Verbrenners fehlt.
Technische Daten des Maserati GranCabrio Folgore
| Modell | Maserati GranCabrio Folgore |
| Länge x Breite x Höhe (m) | 4,97 x 1,96 (2,11 mit Außenspiegeln) x 1,37 |
| Radstand (mm) | 2.929 |
| Motor | Elektromotor (3x) |
| Batteriekapazität (kWh) | 83,0 |
| Leistung (kW / PS) | 560 / 762 |
| Drehmoment (Nm) | 1.350 |
| Getriebe | 1-Gang-Reduktionsgetriebe |
| Antrieb | Allrad |
| Kraftstoffart | Strom |
| Durchschnittsverbrauch (WLTP in kWh) | 22,3 |
| Durchschnittsverbrauch (NEU! in kWh) | 23,0 |
| CO²-Ausstoß (nach WLTP in g/km) | 0 |
| Ladeleistung (kW) | DC: 270 / AC: 22 |
| 0 auf 100 km/h (in Sekunden) | 2,8 |
| Höchstgeschwindigkeit (km/h) | 290 |
| Leergewicht (kg) | 2.340 |
| Kofferraumvolumen (l) | 114 (151 Liter bei geschlossenem Verdeck) |
| Farbe | Blu Modena |
| Grundpreis (Euro) | 168.769 |
| Testwagenpreis (Euro) | 191.439 |







































